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Alternative zu Coffee-to-go-Becher kommt gut an

Acht Bäckereien versuchen, von den Coffee-to-go-Bechern wegzukommen und bieten Alternativen an. Ein Mehrwegbecher scheint dabei eine gute Lösung zu sein.

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Mehrweg statt Einweg: Acht Bäckereien im Kreis sind bereits am Start.  Foto: 

Im November wurde der Heidenheimer Bäckerbecher eingeführt – ein Mehrwegbecher, der die umweltbelastenden Einwegbecher für den Mitnahme-Kaffee ersetzen soll. Vorreiter war die Bäckerei Bosch in Mergelstetten mit ihren Filialen. Die 1000 vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb zu einem Drittel gesponsorten silbernen Becher gingen weg wie warme Semmeln.

Nach Angaben von Friedemann Bosch waren sie schon nach gut einem Monat vergriffen. Etwa zwei Drittel der Kunden bringen derzeit ihren Becher mit. Nach einem Jahr will Bosch Bilanz ziehen, wie viele Mehrwegbecher dadurch eingespart werden konnten.

Weitere Bäckerein machen mit

Währenddessen sind sieben weitere Bäckereien auf den Mehrweg-Zug aufgesprungen. Laut Auskunft des Abfallwirtschaftsbetriebs sind damit 600 weitere Becher im Umlauf. Teilweise setzen die Bäcker auf ein Tauschsystem, teilweise werden die gekauften Becher wieder mitgebracht und befüllt, sagt Bärbel Hörger, Sprecherin beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

Auch außerhalb der Bäckereien tut sich etwas: Ab Dienstag ist die Heidenheimer Zeitung mit dabei und bietet im Pressecafé die Mehrweg-Becher für den Starbucks-Kaffee an.

Doch auch wenn die Aktion gut gelaufen ist, so ist es für Hörger noch immer zu wenig. „Wir sind laufend dabei, neue Teilnehmer zu gewinnen.“ Schade findet sie es, dass es nicht gelungen ist, ähnlich wie in Freiburg ein Mehrweg-Tauschsystem einzuführen.

Mitgebrachter Becher wird befüllt

So einen großen Wurf hätte man sich auch bei der Bäckerei Gnaier gewünscht, die aufgrund ihrer Größe eine Vorreiterrolle hat. Dort steht man der Mehrweg-Idee zwar aufgeschlossen gegenüber, doch fehle bislang noch ein schlüssiges und praktikables Konzept, von dem man überzeugt wäre.

Doch dass der Mehrweg-Becher über kurz oder lang kommt, davon ist man auch bei Gnaier überzeugt. Schon jetzt sei es möglich, so die Auskunft, seinen mitgebrachten Becher befüllen zu lassen.

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