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Rotkreuz-Neujahrsempfang

"Mit Vernunft und Augenmaß haben wir gemeinsam viel erreicht. Neue Aufgaben warten 2015 auf uns", stellte unter viel Beifall Albert Tränkle, der Präsident des Rotkreuz-Kreisverbandes, in seiner Ansprache anlässlich des Rotkreuz-Neujahrsempfangs in der Zoeppritzhalle, fest.

Klaus-Dieter ... |

Deshalb war Albert Tränkle auch voller Zuversicht, dass im Verlauf dieses Jahres „die Fusion der Rettungsdienste Heidenheim und Ulm vollends in trockene Tücher kommt“: „Wir gehen den mühsamen Weg gemeinsam zu Ende.“ Der Dank galt dabei allen, die vor und meist hinter den Kulissen für dieses Ziel arbeiten. Genannt wurden neben anderen die Minister Reinhold Gall und Andreas Stoch, der leitende Rotkreuz-Arzt Dr. Bernhard Konyen sowie Landrat Thomas Reinhardt.
 


 

Seit Jahresanfang ist in Gerstetten eine DRK-Rettungswache in Betrieb. Der Rettungswagen hier verkürzt die Eingreiffristen deutlich in der Raumschaft Altheim – Gerstetten – Söhnstetten. Den Bürgermeistern Andreas Koptisch (Altheim) und Roland Polaschek (Gerstetten) sowie dem AOK-Geschäftsführer Josef Bühler wurde nachdrücklich gedankt. Stolz sei der Kreisverband außerdem darauf, dass er zu den Ersten bei der Berufsausbildung der Notfallsanitäter gehört, sagte Tränkle.

Großen Respekt bekundete der Redner vor den Leistungen der Helfer-vor-Ort-Gruppen. 2013 kamen diese Ehrenamtlichen auf 670 Einsätze. 2014 wurden 1010 Ernstfälle gezählt, bei denen die Zeit bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungssanitätern überbrückt worden ist.

Landrat Thomas Reinhardt würdigte in seiner Ansprache den hervorragenden Ruf des Kreisverbandes in der Öffentlichkeit, lobte noch einmal die Ausrichtung des Bundesentscheids in Heidenheim. Bei der Einhaltung der Hilfsfristen rangiere der Landkreis mit an der Spitze im Lande. Gut sei es, dass mit Anbruch des neuen Jahres die Schwachstelle Gerstetten nicht mehr existiert: „Der Rettungsdienst ist im Landkreis nunmehr sehr gut aufgestellt.“ Und bei der Fusion der Rettungsdienste Heidenheim und Ulm ist Reinhardt zuversichtlich, dass dies bald gelingt: „Es gibt dazu wirklich keine Alternative. Ich bin optimistisch, dass wir im ersten Quartal die Verträge unterschreiben können.“

Den „Dank der Kostenträger“ an die ehren- oder hauptamtlich tätigen Rotkreuz-Mitarbeiter stattete der Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg, Josef Bühler, ab: „Das Rote Kreuz ist der größte Partner der Krankenkassen bei der Versorgung der Menschen in der Region.“ Vielfältig seien die Handlungsfelder des DRK und reichten vom Jugendrotkreuz bis zum Senioren-Sport, über den Sanitätsdienst bis zur Notfallrettung: „Das enorme Engagement der großen Rotkreuz-Familie verdient höchste Anerkennung.“

Die Landesdirektorin für die DRK-Bereitschaften, Renate Kottke, begann ihr Grußwort mit einem dicken Lob: „Diese Art von Neujahrsempfang ist für andere Kreisverbände im Lande vorbildlich.“ Hohe Anerkennung galt auch für die Gastgeberrolle des Kreisverbands beim letztjährigen Bundesentscheid. Albert Tränkle führe hervorragend den Kreisverband: „Solche Vordenker brauchen wir überall im Roten Kreuz.“

Im Laufe des Nachmittags stellten sich die neuen Geschäftsführer, David Richter für den Rettungsdienst und Mathias Brodbeck für den Kreisverband, der Versammlung vor.

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