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Nattheim: Flüchtlingskind an Windpocken erkrankt

Für wilde Gerüchte sorgte eine relativ harmlose Erkrankung in der Behelfsunterkunft für Asylbewerber in Nattheim. Dort erkrankte ein Kind an Windpocken. Um eine Ausbreitung zu verhindern, wurde das Kind mitsamt seiner Familie von den anderen Bewohnern isoliert.

Um eine Ausbreitung der Viruserkrankung zu verhindern, wurden neben dem erkrankten Kind und seiner Familie auch die Kontaktpersonen von den anderen Bewohnern der Behelfsunterkunft getrennt. Das Kind wurde von einem Kinderarzt behandelt und ist mittlerweile wieder gesund und zurück in der Behelfsunterkunft in Nattheim. Vergangenen Freitag, 16. Oktober, gab es zudem eine breit angelegte Impfaktion.

Auch bei Personen, die sich möglicherweise bereits angesteckt haben, kann ein Windpocken-Ausbruch nachträglich durch eine frühzeitige Impfung verhindert werden. Für Personen, die schon an Windpocken erkrankt waren oder geimpft wurden, besteht keine Gefahr.

Besonders nicht geimpfte Kinder und schwangere Frauen, die noch keine Windpocken hatten, sollten nach Empfehlung des Gesundheitsamtes Distanz zu erkrankten Personen wahren. Kontakt des erkrankten Kindes zu anderen Kindern und Jugendlichen in Kindergärten oder Schulen gab es nicht, somit bestand dort keine Gefahr der Weitergabe der Viren.

Info Mehr zum Thema Gesundheitsvorsorge bei Flüchtlingen gibt es HIER.

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