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Juniorwahl: Schüler der EGR haben gewählt

Die Eugen-Gaus-Realschule hat sich am deutschlandweiten Projekt "Juniorwahl" beteiligt. Dabei durften die Schüler wählen - wie bei einer echten Wahl.

Catrin Weykopf |

Die Schüler der Eugen-Gaus-Realschule durften vergangene Woche wählen - als wären sie schon über 18 und damit "richtig" wahlberechtigt. Die Schule hat sich im Vorfeld der Bundestagswahl an der "Juniorwahl" beteiligt. Mehr als 500.000 Schüler haben deutschlandweit bei dem Projekt mitgemacht und haben gewählt - und zwar unter realistischen Bedingungen.

Doch was genau bedeutet das? Es gab richtige Wahlkabinen, richtige Stimmzettel und richtige Wahlurnen. Bevor die Schüler abstimmen durften, mussten sie eine Wahlkarte und ihren Personalausweis vorzeigen. Eben wie im richtigen Wahllokal.

Im Unterricht hatten die Klassen zuvor besprochen, wie der Ablauf eines Wahlgangs funktioniert und wer überhaupt zur Wahl steht. Und wie in der echten Bundespolitik gilt auch bei der Juniorwahl: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Denn die Wahlzettel werden nicht nur einfach ausgezählt und als Tabelle dargestellt. Nein - das Resultat wird im Unterricht auch analysiert.

Die Wahlbeteiligung lag an der EGR bei 97,47 Prozent - ein Ergebnis, das bei einer echten Bundestagswahl kaum mehr realistsich ist. "Nur kranke Schüler haben nicht gewählt", berichtet Lehrerin Kerstin Endreß, die Organisatorin des Projekts an der EGR. "Alle Schülerinnen und Schüler waren mit sehr großer Ernsthaftigkeit bei der Sache, sodass die Juniorwahl als tolle Bereicherung zu sehen ist", berichtet sie weiter. Schüler haben ihr zudem erzählt, dass auch in den Pausen sowie zu Hause vermehrt über die Wahl sowie über die zur Wahl stehenden Parteien gesprochen worden sei. Das Fazit von kerstin Endreß lautet dementsprechen: "Die EGR ist beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei!"

 

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