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Immobiliendeal: Mieterverein hat Zanger Berg im Blick

Der Kreismieterverein beriet bei seiner Vorstandssitzung über die neuesten Entwicklungen auf dem lokalen Wohnungsmarkt. Im Mittelpunkt stand der von der Gagfah vorgenommene Wohnungsverkauf auf dem Zanger Berg.

Die Kritik: Obwohl die Gagfah immer wieder betone, die Zusammenarbeit mit dem Kreismieterverein Heidenheim verbessern zu wollen, habe auch der Mieterverein aus der Zeitung erfahren, dass 576 Wohnungen weiterverkauft wurden.

Das eher Erfreuliche: Mit der Übernahme dieses Wohnungsbestandes durch die Immovation AG soll sich für die Mieter nichts ändern. Der neue Eigentümer übernimmt die Mietverträge. Sollten den Mietern neue Mietverträge vorgelegt werden, rät der Mieterverein den Bewohnern, sich vor einer Unterschrift beraten zu lassen.

Nicht nur hochwertige Wohnungen in Heidenheim

Der Mieterverein begrüßt, dass die Wohnungen saniert und renoviert werden. Man benötige in Heidenheim nicht nur hochwertige Wohnungen, wie sie beispielsweise auf dem Ploucquet-Areal entstehen, sondern auch Wohnungen, die für Normalbürger bezahlbar seien. Die Vorstandsmitglieder Gerda und Werner Petzold, die auch schon in diesem Gebiet wohnten, freuen sich besonders, dass die Wohnungen wieder aufgewertet werden und der soziale Brennpunkt entschärft werden soll: „Wichtig ist, dass Wohngebiete eine gesunde Bevölkerungsstruktur haben, damit soziale Brennpunkte gar nicht erst entstehen.“

Der stellvertretende Vorsitzende des Mietervereins, Reinhard Püschel, hat sich bereits vor Ort umgesehen und bestätigt, dass die Renovierungsarbeiten begonnen haben. Auch dass vor Ort ein Hausmeisterbüro eingerichtet wird, findet er positiv. Er hofft, dass nicht nur die derzeit leerstehenden, sondern auch die genutzten Wohnungen saniert werden.

Keine Mieterhöhungen - daran zweifelt der Mieterverein

Die Aussage, dass keine Mieterhöhungen geplant sind, hält Vorstandsmitglied Elli Nerz jedoch für Augenwischerei: „Es ist bekannt, dass bei Neuvermietungen die Mieten von vornherein immens angehoben werden. Das ist eine Mieterhöhung, und es werden dadurch die Vergleichsmieten geschaffen, die für Mieterhöhungen für bereits bewohnten Wohnungen herangezogen werden. Die Mieten in Heidenheim sind jetzt schon sehr hoch.“

Die Offenlegung der Sozialcharta wäre nach Ansicht des Mieterverein-Vorsitzenden Dieter Ruppe ein gutes Zeichen für die verbesserte Zusammenarbeit mit den Mietern und würde die Kundenzufriedenheit erhöhen: „Nur wenn die Mieter ihre Rechte kennen, können sie auch eingefordert werden“.

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