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Kreisbau: Bauarbeiten auf dem AWG-Areal sind wieder im Zeitplan

Das Kreisbau-Projekt „Wohnen an der Brenz“ verläuft plangemäß, die Verzögerungen durch den historischen Fund im Mai sind aufgeholt. Der Hochbau für zwei weitere Häuser steht bevor.

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Es geht plangemäß voran mit dem Kreisbau-Projekt „Wohnen an der Brenz“ - die Verzögerungen durch den historischen Fund im Mai sind aufgeholt. Die Aufnahme stammt von Anfang Juli und zeigt die Eisenbinder-Arbeiten, der Hochbau beginnt Ende August.  Foto: 

Das Großprojekt der Krei

sbau auf dem ehemaligen AWG-Areal, „Wohnen an der Brenz“ läuft unterdessen wieder nach Plan. Dies berichtete der Geschäftsführer der Wohnungsbau-Gesellschaft, Wilfried Haut. „Wir sind just in time“, sagte er. Die im Frühjahr überraschen aufgetretenen Verzögerungen habe man aufgeholt.

Zur Erinnerung: Weil bei den Aushubarbeiten auf der Baustelle im Mai Teile eines historischen Giengener Stadtgrabens aufgetaucht waren, mussten die Arbeiten für gut zwei Wochen eingestellt werden, und anstatt von Baggern und Raupen waren dort die Archäologen zu Gange, um die Funde zu sichern. Erst Ende Mai konnte wieder plangemäß gearbeitet werden.

Zwei Häuser, 16 Wohnungen

Der dritte Abschnitt des auf mehrere Jahre angelegten Bauprojekts umfasst zwei Wohnhäuser mit insgesamt 16 Wohneinheiten. Die Bausumme für diesen Abschnitt wurde auf 3,8 Millionen Euro beziffert. Alles in allem will die Kreisbau im Baugebiet Wohnen an der Brenz bis Jahresende 2019 in vier Bauabschnitten ein Investitionsvolumen von über 18 Millionen Euro umsetzen.

Eventuell wird sogar ein fünfter Bauabschnitt möglich, nachdem die Kreisbau im vergangenen Jahr ein östlich anliegendes Grundstück erworben hat und das darauf stehende Gebäude abgebrochen wurde. Konkret ist für dieses Grundstück allerdings noch nichts geplant.

Jetzt stehen zunächst die Häuser fünf und sechs an. Derzeit sind noch die Eisenbinder vor Ort, um mit den Gründungsarbeiten die Voraussetzungen für den Hochbau zu schaffen. Dieser soll Ende August beginnen. Die bisher fertiggestellten vier Wohnhäuser sind laut Haut zu 90 Prozent vermietet. „Das Objekt wird angenommen, seine Attraktivität wird erkannt.“

Gesellschafter zufrieden

Unabhängig vom Giengener Großprojekt, das die größte Kreisbau-Baustelle bleibt, waren bei der jüngsten Gesellschafterversammlung bei den 13 Gesellschaftern zufriedene Gesichter zu sehen. Angesichts hervorragender Kennzahlen mit einem Jahresüberschuss von über 1,9 Millionen Euro und einem Bilanzgewinn von mehr als 1,3 Millionen Euro konnten klare Beschlüsse gefasst werden. Geschäftsführer Wilfried Haut und Prokurist Hans-Jürgen Kling informierten die Gesellschafter auch über die Jahresplanung 2018/2019, die eine ganze Reihe an Neubauplanungen umfasst.

„Beim Jahresabschluss 2016 hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Kreisbau eine feste und vor allem sehr verlässliche Größe im Wohnungsbau im Landkreis Heidenheim darstellt“, sagte Landrat Thomas Reinhardt als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Es gehe im Unternehmen auch nicht um Gewinnmaximierung, auch wenn die Gesellschaft auskömmlich wirtschaften müsse, meinte Reinhardt.

Zum Stichtag 31. Dezember 2016 hatte die Kreisbau insgesamt 2331 Wohnungen, 32 Gewerbeeinheiten und 1274 Garagen bewirtschaftet. Im Dienstleistungssektor der WEG-Verwaltung für Dritte verwaltete das Unternehmen im Auftrag von Eigentümergemeinschaften weitere 881 Wohnungen, 48 Gewerbeeinheiten, 561 Garagen und 108 Stellplätze.

Priorität in der Kreisbau habe der Mietwohnungsneubau für Jedermann, wurde erklärt. 2017 erstellt das Unternehmen insgesamt 98 neue Wohnungen. 80 Wohnungen entstehen als Wohnraum für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen im gesamten Landkreis, neben der Stadt Giengen auch in Dischingen, Hermaringen, Gerstetten, Königsbronn und Sontheim.

Weiterhin ehrgeizige Ziele

Ehrgeizig bleiben die Ziele von Geschäftsführer Wilfried Haut für die kommenden zwölf Monate: „Wir lehnen uns nicht zurück, sondern planen bereits eine ganze Reihe an neuen Projekten. Schließlich geht es darum, den Menschen bezahlbaren Wohnraum zu bieten. Wir wollen, dass die bürgerliche Mitte der Gesellschaft auch in der Mitte ihrer Städte und Gemeinden wohnen kann und nicht in Randlagen abgedrängt wird.“

Neubauten plant die Kreisbau unter anderem im Pfarrgarten in Steinheim, im Mühlenareal in Hermaringen oder in den Krautgärten in Nattheim. Auch auf dem rund 4800 Quadratmeter großen Grundstück im Amselweg in Herbrechtingen sollen neue Wohnungen entstehen.

Darüber hinaus investiert die Kreisbau nach wie vor in den eigenen Bestand. Im Geschäftsjahr 2016 steckte das Unternehmen 2,8 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung, das sind umgerechnet 17,12 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. „Wir suchen stets nach nachhaltigen Lösungen für das Wohnen der Zukunft. Bei allen Investitionen gehen wir verantwortungsvoll mit den Mitteln um“, erklärt Kreisbau-Prokurist Hans-Jürgen Kling.

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