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Unrat auf dem Schulhof: Kann Überwachung helfen?

Scherben und Unrat: Gefährliche Hinterlassenschaften waren zuletzt im Schulhof der Robert-Bosch-Realschule zu finden. Über einen Wachdienst oder eine Überwachungskamera wird nachgedacht.

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Die Robert-Bosch-Realschule in Giengen.  Foto: 

Wie der Eigenbetrieb Gebäudemanagement mitteilt, hinterließen an den letzten drei Wochenenden Unbefugte große Mengen an Scherben und Unrat und sonstigen Hinterlassenschaften auf dem südlichen Pausenhof. Aufräumen musste diesen Müll jedes Mal der Hausmeister am folgenden Samstag- oder Sonntagmorgen.

Seit Fertigstellung der Außenanlagen an der sanierten Schule treffen sich an der Behindertenrampe vermehrt Unbefugte zu abend- oder nächtlichen Gelagen. Dabei werden leere und teils noch gefüllte Flaschen gegen Wände und Scheiben geworfen, Essensreste verstreut und Verpackungsmaterial achtlos liegengelassen.

Kaputte Scheiben und verschmierte Wände

Die Verantwortlichen des Gebäudemanagements zeigen über dieses Verhalten großes Unverständnis. Werkleiter Franz Becker: „Dass sich Jugendliche und junge Erwachsene irgendwo treffen wollen, ist verständlich und bei entsprechendem Verhalten auch kein Problem. Vielmehr ist der damit verbundene Vandalismus das Ärgernis. Das Aufräumen und die Behebung der Schäden, wie kaputte Scheiben, verschmierte Wände usw., bezahlt letztendlich der Steuerzahler. Dieses Geld könnte viel effektiver eingesetzt werden.“

Bei der Polizei wurde Anzeige erstattet. Verstärkte polizeiliche Kontrollen wurden zugesichert. Hilfreich wäre, wenn Passanten oder Anwohner beim Polizeirevier Hinweise geben würden, solange derlei Treffen stattfinden. Sollten die Sachbeschädigungen weiter zunehmen, wird seitens des Gebäudemanagements überlegt, einen privaten Wachdienst zu beauftragen oder eine Überwachungskamera anzubringen.

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