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Teddybär-Rallye: Mehr als 200 Autos gehen an den Start

Am 19. und 20. August treffen sich Oldtimerfans von nah und fern in Giengen. Die Rallye startet wegen Renovierungsarbeiten jedoch nicht an der Schwagehalle, sondern auf dem Steiff-Gelände.

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Dass alle zwei Jahre im August lautes Motorendröhnen am Festplatz der Schwagehalle ertönt, daran haben sich die Giengener schon fast gewöhnt. Schließlich findet die Teddybär-Rallye dieses Jahr schon zum 19. Mal statt – doch am Wochenende vom 19. und 20. August werden sich die Oldtimer nicht wie üblich an der Schwagehalle, sondern am Werksgelände der Firma Steiff zum Start aufstellen.

„An der Schwagehalle klappt es dieses Jahr nicht, da dort renoviert wird. Da plant man zwei Jahre lang, und dann wird drei Wochen vorher doch noch alles anders“, sagt Thomas Schmid, Rallyeleiter und Vorsitzender des Giengener Oldtimerclubs. Doch ihn stört das nicht, im Gegenteil: „Die Rallye passt doch einwandfrei auf das Gelände der Firma Steiff. Und viele Fahrer kommen ja wegen der begehrten Teddybären, die speziell für die Rallye entworfen werden“, sagt Schmid.

Bislang 140 Fahrzeuge gemeldet

Dass das Werksgelände bei Steiff für die rund 180 bis 200 erwarteten Fahrzeuge ausreicht, davon geht der Rallyeleiter aus. „Bisher sind 140 Fahrzeuge angemeldet, aber die Erfahrung zeigt, dass je nach Wetter am Rallye-Wochenende immer noch etliche spontan dazukommen“, sagt Schmid. Und die rund zehn Camper, die stets anreisen, können mit ihrem Gespann dieses Jahr am Naturfreundehaus Hasenloch übernachten.

Schon am Samstag, 19. August, treffen die ersten Old- und Youngtimer ein – nicht nur aus der Region, sondern auch von weiter weg und sogar aus dem nahen Ausland kommen die Liebhaber klassischer Fahrzeuge nach Giengen. Wie jedes Mal hätten sich wieder besondere historische Schätze angekündigt, so Schmid. Raritäten wie die „Gangsterlimousine“ von Citroën oder ein Rolls Royce Phantom III von 1937 können ebenso bestaunt werden wie der Sportwagen Fiat Dino Spider mit Ferrari V6-Motor oder ein Jaguar XJ 5,3 V12.

Ergänzt werden diese durch die Modelle Trabant und Wartburg oder auch Zweiräder von Horex, NSU und DKW. Während am Samstag das gemütliche Beisammensein und Fachsimpeleien unter Experten angesagt sind, steht der Sonntag ganz im Zeichen des Rallyegeschehens.

Start um 10 Uhr bei Steiff

Zum Start am Sonntagmorgen versammeln sich alle Teilnehmer gegen 10 Uhr bei der Firma Steiff, um anschließend auf zwei abwechslungsreichen Strecken die Region zu erkunden. „Einmal mehr geht es aufs Härtsfeld nach Dischingen und Neresheim, anschließend Richtung Elchingen und Ebnat sowie Großkuchen zurück über Heidenheim nach Giengen“, erklärt Fahrtleiter Michael Schwald, der sich diese rund 100 Kilometer lange Strecke zusammen mit den Vereinsvorsitzenden ausgedacht hat.

Hier kommt neben dem Spaß am Fahren auch der Wettkampfgedanke nicht zu kurz, denn die Oldtimerfreunde müssen sich vormittags drei Prüfungen am alten Bahnhof der Härtsfeldschättere in Neresheim, am Flugplatz in Elchingen und beim Autohaus Sing in Heidenheim stellen.

„Und wer weiß, wenn hier bei Steiff alles gut läuft, könnte ich mir vorstellen, dass wir es künftig immer dort machen“, sagt Schmid.

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