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Stadt legt finanziellen Grundstein fürs Giengener Stadtfest

"Das Stadtfest ist uns wichtig", sagte Oberbürgermeister Gerrit Elser im Rahmen der Hausberatungen für 2013. Die Stadt stellt einen Finanzsockel in Höhe von 15.000 Euro bereit.

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Ein Stadtfest soll es auch im Jahr 2013 geben. Die Stadt stellt hierzu erstmals nach drei Jahren wieder eine Grundfinanzierung bereit.  Foto: 

Bestandteil der aufgrund der schlechten Finanzlage 2010 von der Verwaltung aufgestellten „Liste der Grausamkeiten“ war auch die Einstellung der Finanzierung des Stadtfestes.

Damit es dennoch weiterhin stattfinden konnte, sprangen die örtlichen Vereine ein und übernahmen unter Federführung von Ulrich Carle (DLRG) und Stefan Briel (TSG) die organisatorische und finanzielle Verantwortung für die beliebte Veranstaltung, die seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts zu einem Giengener Sommer dazu gehörte. Dabei war ihnen das Glück allerdings nicht allzu hold: war die Veranstaltung 2010 zwar im Prinzip ein Erfolg, sagten die Vereine im vergangenen Jahr aufgrund schlechter Wetterprognosen das Fest komplett ab. Jetzt im Sommer 2012 fand es zwar statt, litt aber doch sehr, und zwar vor allem am Hauptveranstaltungsabend, unter unangenehmer Kälte und Regen.

Kurzum: ob es 2013 wieder ein Stadtfest geben würde, stand zuletzt in den Sternen, nachdem von Vereinsseite deutlich gemacht wurde, dass man es ein weiteres Mal ohne Unterstützung der Stadt kaum stemmen könne.

Man könne noch nicht genau sagen, wie es mit dem Stadtfest weitergeht, sagte Oberbürgermeister Gerrit Elser jetzt bei der Gemeinderatssitzung zum Haushaltsplan 2013. Zur Unterstützung der Vereine wolle man eventuell „einen Schritt zurück“ gehen und die Stadt wieder in die Finanzierung mit einbinden. 15 000 Euro netto wolle man in den Haushaltsplan einstellen. Noch wolle man vorrangig die Vereine im Spiel lassen, aber trotzdem von Verwaltungsseite aufzeigen: „Das Stadtfest ist uns wichtig.“ Damit es auch 2013 entweder in der Form der letzten beiden Male – getragen von den Vereinen – oder aber mit finanzieller Unterstützung der Stadt stattfinden kann.

Stefan Briel als TSG-Vorsitzender begrüßte diesen Vorschlag der Verwaltung. Damit werde ein Zeichen gesetzt, dass das Stadtfest gewünscht sei. Die veranschlagten 15 000 Euro seien genau die Summe, die man als Fixkosten benötige, egal ob man das Stadtfest eine Minute oder drei Tage dauern lasse. Auf dieser Basis könne die Konzeption des Festes weiterhin bei den Vereinen liegen. Aus Sicht der Vereine sagte er noch rückblickend, dass das Ergebnis vorletztes Jahr „nicht besonders“ war und in diesem Jahr „noch schlechter“ ausgefallen sei – dem Wetter geschuldet.

Die Einstellung der 15 000 Euro wurde einstimmig beschlossen. „Eine positives Signal an die Vereine“, so der Tenor aus den Fraktionen.

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