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So soll das neue Holz-Hochhaus an der A7 aussehen

Knapp 30 Meter hoch soll das Hochhaus werden, in dem Büros, Ausstellungsräume und Übernachtungsmöglichkeiten im Industriepark A7 entstehen sollen. Das Besondere: Das Hochhaus soll komplett aus Holz gebaut werden.

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Erste Pläne für das Kampa-Haus aus Holz im Industriepark an der A 7. Die Skizze zeigt eine Ansicht des Gebäudes aus Richtung der Autobahn. Modifizierungen der Pläne sind noch möglich.

Zweieinhalb Hektar Land will der Zweckverband im kommenden Jahr veräußern. Zumindest für 5000 Quadratmeter – in Nachbarschaft zum Casino am Fuße der Ziegelei – gibt es einen ernsthaften Interessenten: Die Firma Kampa, die an Ort und Stelle ein achtgeschossiges Innovationszentrum aus Holz erreichten möchte.

Nachdem erste Pläne zunächst im Gemeinderatsausschuss in Herbrechtingen (wir haben berichtet) präsentiert wurden, waren es am Dienstag Abend im Giengener Rathaus die Mitglieder des Zweckverbandes, die sich mit der Bauvoranfrage auseinander setzten.

Der technische Geschäftsführer des Verbandes, Helmut Schönberger, sprach diesbezüglich von einem „innovativen Bauwerk“, Oberbürgermeister Gerrit Elser von einem „sehr interessanten Projekt, das weitere Aufmerksamkeit für den Industriepark mitbringt“. Die Firma will offenbar drei Millionen Euro investieren und 34 Arbeitsplätze an der Autobahn schaffen.

Knapp 30 Meter hoch soll das Hochhaus werden, in dem dann Büros, Ausstellungsräume und Übernachtungsmöglichkeiten entstehen sollen. „Dafür brauchen wir eine Ausnahmegenehmigung“, so Schönberger. Das Vorhaben müsse noch von der städtischen Baubehörde und dem Regierungspräsidium genehmigt werden. „Die Chancen stehen aber gut“, sagte der technische Geschäftsführer..

Einwände gegen das Vorhaben gab es seitens der Zweckverbandsmitglieder nur in geringem Umfang: Andreas Hof etwa meinte, dass hohe Gebäude werde andere Bauten in den Schatten stellen. Ein ausreichender Abstand zur Straße müsse gegeben sein. Manfred Strauß und Dieter Danzer erkundigten sich, wie der zeitliche Rahmen aussehe. Wie OB Elser sagte, werde damit gerechnet, dass frühestens im Frühjahr 2013 mit dem Bau begonnen werden könne, sofern alle Genehmigungen auf dem Tisch liegen.

Letztlich gab es im Gremium eine breite Zustimmung zur Bauvoranfrage. Keinen Diskussionsbedarf gab es in der Sitzung, als Thomas Diem den Haushaltsplan für 2013 erläuterte. Geplant ist unter anderem, für die Erschließung im Gebiet Ziegelei etwa 518 000 Euro zu investieren. Für die Ablösung des neu hergestellten Kreisels sind 50 000 Euro eingeplant, und für die Schlussrechnung der Erschließungsarbeiten im Bühlfeld sowie für Resthonorare der dazu erforderlichen Ingenieurleistungen müssen etwa 212 000 Euro aufgebracht werden.

Im Haushaltsplan ist zudem die Tilgung von zwei zum Jahresende fälligen Darlehen mit insgesamt rund 1 Million Euro geplant. Der Schuldenstand würde sich demnach Ende 2013 auf 4,7 Millionen Euro belaufen. „Bei normalem Verlauf sind wir ab 2016 schuldenfrei“, so Diem.

Gelingt der prognostizierte Verkauf von jeweils 2,5 Hektar Fläche pro Jahr, wäre der Industriepark in seiner jetzigen Dimension bald ausgelastet. „Dann sollten wir über eine Erweiterung nachdenken“, so der kaufmännische Geschäftsführer des Zweckverbandes.

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