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Skepsis: Neue Mülleimer als Problemlöser?

Können andere Müllbehälter auf dem Grillplatz am Kirnberg künftig für mehr Sauberkeit sorgen? Dem Vorschlag aus der Sitzung des UPT-Ausschusses wurde von Verwaltungsseite mit Skepsis begegnet.

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    Noch hat die Grillsaison nicht begonnen. In winterlich sauberem Zustand präsentiert sich der Grillplatz am Kirnberg. Auch die Möglichkeit für eine Mülltrennung ist bereits gegeben. Foto: 
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Die Bilder sind bekannt, das Thema alles andere als neu: Nach sommerlichen Wochenenden sieht es auf den Grillplätzen der Stadt oftmals wenig appetitlich aus. Leere Flaschen, auf dem Gelände verstreuter Müll, zurückgelassener Abfall, übervolle Mülleimer.

Dieses alljährlich auftretende Sommerthema kam zuletzt wieder in einer winterlichen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Technik zur Sprache. Hinsichtlich der bevorstehenden Grillsaison rief Stadtrat Jörg Bayer die Bilder von den in Tüten zurückgelassen und hingestellten Müll in Erinnerung und schlug vor, ob man nicht versuchen wolle, die beim Bauhof vorhandenen größeren Container mit Abdeckung aufzustellen, um die Grillstellennutzer vielleicht dazu zu bewegen, ihren Abfall entsprechend zu entsorgen und dadurch auch für eine Entlastung des städtischen Bauhofs zu sorgen, der ja den anfallenden Müll entsorgen muss.

Müll wird einfach liegen gelassen

Der auch für den Bauhof zuständige Tiefbauamtsleiter Alexander Fuchs sagte, es sei in der Tat so, dass der einfach liegen gelassene Müll an den Grillstellen alle paar Tage reichlich Aufwand von Seiten der Stadt zur Folge habe, und dass man es gern mit andersartigen Müllbehältern versuchen könne, stellte aber klar, dass er sich persönlich davon nicht allzu viel verspreche, wenn lediglich andere Mülleimer aufgestellt würden.

Ähnlich sah dies Oberbürgermeister Gerrit Elser, der daran erinnerte, dass auch an den Containern am Wertstoffhof, als dieser noch in der Schwage war, Müll einfach nur neben den Containern hingestellt wurde. Aber man könne es aus seiner Sicht mit anderen Müllbehältern im „Glauben ans Gute“ gern versuchen.

Auffällig: Müll an Grillplätzen

Die Thematik, wie erwähnt, ist nicht neu. Nach besonders auffälligen Wochenenden wurde immer wieder über Müll an Grillplätzen im Gemeinderat diskutiert, ebenso so generell über wilde Müllentsorgungen. Vor Jahren führte dies innerhalb des Gemeinderatsgremiums sogar einmal zum Vorschlag, an den Grillplätzen einfach sämtliche Mülleimer abzubauen und statt dessen mehrsprachige Schilder aufzustellen, auf denen darauf hingewiesen wird, dass alle Grillfreunde ihren Abfall bitte wieder mit nach Hause nehmen sollen. Dieser etwas unkonventionelle Vorschlag wurde allerdings nicht umgesetzt, weil dann doch die Meinung vorherrschte, dass derlei Schilder entweder gar nicht wahrgenommen oder aber schlicht und einfach ignoriert würden.

Dass die Müllthematik auch abseits der Grillplätze aktuell ist – und dies ganz sicherlich nicht nur in der Stadt Giengen – zeigen nicht zuletzt die Aktivitäten der „Dreck-weg-Donnerstag“-Agendagruppe, die ja nur in den Sommermonaten, und auch das nur wenige Stunden wöchentlich im Stadtgebiet unterwegs ist, und dennoch in den gerade mal vier Jahren ihrer Tätigkeit 314 Müllsäcke mit Unrat gefüllt hat – auch das eine Zahl, die für sich spricht.

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