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Giengener Bergbad: Mehr Besucher als 2016 - trotz Gratis-Waldbad

Vor allem dank eines prächtigen Saisonauftakts waren bis Anfang August bereits 15 000 Besucher mehr als im vergangenen Jahr im Freibad.

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Bislang war's hier ein wirklich schöner Sommer.“ Schwimmmeister Matthias Banzhaf bezieht diese Aussage nicht allein auf die Besucherzahlen im Bergbad, sondern meint dies ganz allgemein. In der Tat: kam der Sommer im vergangenen Jahr erst mit Beginn der Sommerferien in Schwung, also Ende Juli, war es diesmal weitaus früher sonnig und warm.

Was dann natürlich doch sofort Auswirkungen hat auf die Besucherzahlen im Bergbad. Und so waren es bis Dienstagabend bereits rund 58 600 Besucher im Freizeitbad auf dem Schießberg.

Geht der Blick genau ein Jahr zurück zum 7. August 2016, zeigt sich der Unterschied deutlich: vor Jahresfrist nämlich zeigte der Besucherzähler lediglich 43 430 Bergbadgäste, also rund 15 000 weniger als in dieser Saison.

Stattlicher Vorsprung vor 2016

Sollte sich der Sommer nach der momentanen Eintrübung auch wieder berappeln, ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass dieser stattliche Vorsprung in den kommenden sechs bis sieben Wochen, die die Saison noch andauern wird, noch einmal verloren geht. Zur Erinnerung: insgesamt wurden in der Saison 2016 knapp unter 78 000 Besucher gezählt.

Es steht und fällt mit dem Wetter: seit der Öffnung der diesjährigen Bergbadsaison am 25. Mai war fast jeden Tag Badewetter mit angenehmen Temperaturen, was dann am 11. Juni zum bisherigen Besucherrekord führte: an diesem sommerlichen Sonntag strömten 2667 Gäste ins Freibad. Das passt in die Erfahrung des Schwimmmeisters, dass nämlich an den schönen Tagen vor den großen Ferien die Lust aufs Freibad am größten ist, und in den Sommerferien einfach viele Menschen verreist sind.

Das prächtige Wetter ging so weit, dass das Bergbadpersonal im Juli im Sinne der Rasenpflege „fast froh war“, dass es mal geregnet hat. Ein-, zweimal musste Schwimmmeister Banzhaf angesichts drohender Gewitter sogar den Badebetrieb aus Sicherheitsgründen beenden. Wenn's tiefgrau wird am Horizont, was sich auf dem Schießberg ja bestens beobachten lässt, wird zunächst die Sprunganlage gesperrt und dann die Schwimmer gebeten, die Becken zu verlassen. Die kräftigen Gewitterduschen führten allerdings nur kurz zu Störungen, die Temperaturen blieben zumeist angenehm. Und so wurde das Bergbad in dieser Saison seinem Ruf als Familienbad wieder gerecht.

Ganz genau nachwiesen lässt es sich natürlich nicht, aber Schwimmmeister Banzhaf konnte auch keine gravierend sinkenden Besucherzahlen feststellen durch die Tatsache, dass aufgrund von Baumaßnahmen und dadurch einer Beeinträchtigung des Badevergnügens die Stadt Heidenheim beschloss, zwischen dem 10. und dem 30. Juni kostenlosen Eintritt ins Waldbad zu gewähren.

Die Giengener Badegäste und die der Umgebung blieben seiner Ansicht nach auch in diesen Wochen dem Bergbad treu, allein schon deswegen, weil es sich von Giengen aus angesichts der Fahrtkosten kaum lohnt, ins Bad nach Heidenheim auszuweichen.

Saison bislang unfallfrei

Abgesehen von den üblichen kleinen Wehwehchen nach Insektenstichen oder Stürzen beim Rumtollen, sowie einem von der Polizei gemeldeten gestohlenen Rucksack verlief die Saison bislang unfallfrei.

Größere Investitionen standen in diesem Jahr nicht auf dem Programm, was laut Banzhaf schlicht und einfach auch daran liegt, „dass die Technik in Schuss ist.“ Vorgesehen war somit lediglich ein Austausch der auf den Liegewiesen stehenden Umkleidekabinen, zwei neue Sitzbänke gab's, und vor Saisonstart hatte sich der Bauhof darum gekümmert, die unweit der Sportwiese im „Wäldchen“ stehende Gerätehütte zu richten. Dem Badegast ist sie egal, für das Personal allerdings, das ja unter anderem für die Sauberkeit und die Rasenpflege im Bad zuständig ist, spielt sie eine wichtige Rolle.

Noch also ist die Saison in vollem Gange, einen fixen Tag für die Schleißung gibt es nicht; da soll wie in den letzten Jahren flexibel gehandelt werden, und sollte eine warme Septembersonne den Sommer verlängern, verlängert sich auch die Badesaion.

Bergbad - Waldbad: Der direkte Vergleich

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