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Pflege: SPD-Kreisrat weist Kritik zurück

Die in einem Bericht dieser Zeitung am vergangenen Mittwoch geäußerte Kritik der Evangelischen Heimstiftung an der Landesregierung, sie tue zu wenig für pflegebedürftige Menschen und die Heimunterbringung, bewertet Kreisrat Clemens Stahl (SPD) als unberechtigt.

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Im Artikel „Es kommen harte Zeiten auf uns zu“ hatte der Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung, Bernhard Schneider geäußert, er sehe die Landesregierung in der Pflicht. Schneiders Aussage zufolge setzt die Landesregierung allein auf neue Wohnformen und verliert dabei den Blick auf die „wirklichen Probleme“.

Nach Ansicht von Stahl ist vielmehr richtig, dass die Landesregierung mit dem neuen Heimgesetz ein Zeichen für mehr Lebensqualität und Selbstbestimmung von Menschen setzt, die Unterstützung oder Pflege bedürfen, oder die behindert sind. Unter anderem sollen ambulant betreute Wohngemeinschaften gefördert werden. Damit reagiere Sozialministerin Altpeter (SPD) darauf, dass Hilf- oder Pflegebedürftige so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben wollen. Die Landesregierung strebe an, dass die Menschen entsprechend ihrem jeweiligen Hilfebedarf aus einer breiten Palette von Wohn- und Betreuungsformen die für sie beste Alternative wählen können.

Stahl sieht bei der Umsetzung des Landespflegesetzes Diskussionsbedarf hinsichtlich der Feststellung des örtlichen Bedarfs an Pflegeplätzen. Die Zuständigkeit liege hier aber bei dem Landkreis und den Kommunen, so auch der Stadt Giengen, welche in eigener Verantwortung den Kreispflegeplan erstellen und gegebenenfalls auch fortschreiben.

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