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OB-Kandidat Rouven Klook: Giengen ist ein Langzeitprojekt

Der 32 Jahre alte Rouven Klook setzt als OB-Bewerber auf ein Miteinander aller Kräfte, um langfristig die Stadt Giengen voranzubringen und zu entwickeln.

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Sein doch noch jugendliches Alter von 32 Jahren sieht OB-Bewerber Rouven Klook keinesfalls als Hindernis bei seinem Vorhaben, auf dem Chefsessel im Giengener Rathaus Platz zu nehmen. Im Gegenteil. Er sieht sich im besten Alter, um langfristig für Giengen arbeiten zu können. Er sagt jetzt bereits: „Giengen ist ein Langzeitprojekt. Dafür reicht eine achtjährige Amtszeit nicht aus.“ Und bei diesem Projekt, so sagt er selbstbewusst, dürfe man nicht abwarten, sondern es müsse jetzt losgehen. Es wäre, das weiß er, „eine berufliche Herausforderung.“ Dass er im Fall eines Wahlsiegs nach Giengen ziehen würde, steht für ihn außer Frage.

Gemeinsam mit den Bürgern

Klook betont das gemeinsame Vorgehen mit den Bürgern, das er im Falle seiner Wahl pflegen wolle. „Darauf setze ich.“ Es gelte alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam Veränderungen zu schaffen. „Zielorientiert rangehen und mit Engagement die Menschen mitnehmen“, sagt er. Es sei klar, dass er als Oberbürgermeister vorangehen müsse, als „Vorturner“ allerdings sieht er sich nicht. Probleme müsse man im gemeinsamen Gespräch angehen, Lösungen könne man nicht im stillen Kämmerlein finden. Deswegen setze er auf eine verlässliche Verwaltung sowie auf ein gutes Verhältnis mit allen Beteiligten und mit den Fraktionen des Gemeinderats.

In seiner Beschäftigung mit den Verhältnissen der Stadt Giengen ist ihm angesichts der Finanzlage schnell klar geworden, dass man bei geplanten Vorhaben finanziell nicht in Versuchung kommen dürfe und insgesamt keine großen Sprünge möglich sein werden. Klook arbeitet aktuell bei der Stadtverwaltung in Biberach, wo mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von jährlich 100 Millionen Euro umgegangen wird. Giengen, natürlich eine ganze Ecke kleiner als Biberach, müht sich um Gewerbesteuereinnahmen von fünf Millionen Euro. Aber auch begrenzte Finanzmittel schrecken den Bewerber nicht, auch dann gebe es „Möglichkeiten und Chancen.“ Allerdings mit Augenmaß: In die Vollen gehen könne man finanziell nicht, es könne nur Maßnahmen geben, die innerhalb des Haushaltsplans möglich sind. Eine Erhöhung der Verschuldung will er nicht.

Bei seinen Gesprächen mit Giengener Bürgern in den vergangenen Tagen sei ihm Unterschiedliches begegnet. Sowohl Stimmen, die von der guten Lebensqualität in der Stadt sprachen, wie auch solche, die meinen, es könnte besser sein. Seine Beobachtung sei, dass Giengen eine attraktive Stadt ist, und zum Beispiel die verbesserte Parksituation in der Innenstadt zeige den richtigen Weg. Kulturell werde viel geboten, auch attraktive touristische Einrichtungen seien vorhanden. Darauf könne man aufbauen.

Der Wochenmarkt sei aktuell etwas schwach bestückt, aber auch hier glaubt Klook, dass im vorhandenen Umfeld eine lebendige und interessante Stadt gestaltet werden kann. Hierfür benötige er die Vereine und Organisationen der Stadt wie den Gewerbe- und Handelsverein als Ansprechpartner. „Ich werde alleine nie alles wissen, ich kann nie alles alleine umsetzen.“

Erhalt der Schulen begrüßt

Kümmern muss man sich aus seiner Sicht um die seit Langem in der Diskussion stehende Anbindung des Rieds. Da gelte es am Ball zu bleiben. Er begrüßt den Beschluss des Gemeinderats, die Teilortschulen bis auf Weiteres zu erhalten. Man müsse für Familien gute Bedingungen schaffen, denn „nur dann ziehen Leute hin.“

Rouven Klook stammt gebürtig aus Giengen und wuchs in Heidenheim auf. Er ist studierter Verwaltungs- und Politikwissenschaftler und derzeit bei der Stadtverwaltung Biberach verantwortliche für den Bereich Bürgerengagement und Ehrenamt.

Klook ist Mitglied der SPD, sieht sich aber als unabhängiger Bewerber um das Amt des OB, ohne ausdrückliche Unterstützung durch die örtliche SPD-Fraktion.

Heute Bewerbungsschluss

Heute Abend, 19. Juni, um 18 Uhr endet die Bewerbungsfrist um das Amt des Oberbürgermeisters. Kurz nach 18 Uhr wird seitens der Stadtverwaltung der Briefkasten des Rathauses noch einmal geöffnet. Am Dienstag tagt um 17 Uhr der Gemeindewahlausschuss, dann wird festgelegt, welche Bewerber als Kandidaten zugelassen werden, und in welcher Reihenfolge diese auf dem Wahlzettel aufgeführt werden. Die Wahl findet am Sonntag, 16. Juli statt. Die offizielle Kandidatenvorstellung ist am Freitag, 30. Juni, in der Walter-Schmid-Halle.

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