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Musikvereine Burgberg und Keilberg feierten Freundschaft mit viel Musik

Seit 50 Jahren sind die beiden Musikvereine aus Burgberg und Keilberg, einem Ortsteil der Gemeinde Bessenbach im Vorspessart (15 Kilometer von Aschaffenburg entfernt) befreundet.

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Zum Auftakt: Eine Serenade der beiden Musikvereine.  Foto: 

Dabei besuchen die hiesigen Musiker um ihren Dirigenten Günter Maier ebenso immer wieder die Freunde in Keilberg, wie diese regelmäßig in Burgberg weilen. Und so war es nur logisch, dass die beiden Musikvereine das vergangene Wochenende gleich für zweiTag im Giengener Teilort weilten, um wieder einmal unter zu Beweis zu stellen: „Ja, unsere Freundschaft funktioniert bis heute.“

Und so ging es bereits am frühen Samstagabend los mit einer Serenade der beiden, jeweils fast 20 Köpfe starken, Musikkapellen auf dem Kirchplatz. Im Anschluss ging es dann in Richtung Maria-von-Linden-Halle, wo die Musiker nicht nur die mehrere Dutzend Besucher des Festabends mit einem bunten Melodienreigen unterhielten, sondern auch mittels digitaler Diashow ein Blick in die lange Historie der Musikerfreundschaft geworfen wurde. Unterhalten von Oli Heß, konnte dann noch das Tanzbein geschwungen werden.

Flugs ging es am Sonntag weiter mit einem vom Musikverein Keilberg mitgestalteten Gottesdienst in der von-Linden-Halle weiterging. Dem schloss sich ein Frühschoppen mit der Württembergischen Regimentskapelle aus Landshausen, den Hohenmemminger Goißlschnalzern und den fidelen Melkkübeln an.

Im Sommer 1966 machte der Burgberger Kunstmaler Georg Münzel im Gasthaus „Zum Weißen Ross“ in Keilberg halt, das der auch der örtliche Musikverein als Probelokal nutzte. Münzel lernte dabei den damaligen Vorsitzenden Hans Wenzel und den Dirigenten Wilhelm Brehm kennen. Daraus entwickelte sich die Freundschaft zwischen den Kapellen, die auch heute noch aufgrund des intensiven Austauschs und der Freude an der Blasmusik besteht.

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