Partner der

Mobilität: Interesse an E-Bikes, Pedelecs und E-Pkw wächst

Das Interesse an E-Bikes, Pedelecs und E-Pkw ist groß - das konnten die Veranstalter des Tags der E-Mobilität am Samstag feststellen.

|

Mehr Interesse als im Vorjahr registrierte in jedem Fall Clemens Schmid seitens der veranstaltenden Agendagruppe Energie und Klimaschutz, die gemeinsam mit dem Heidenheimer Verein Solar mobil dafür gesorgt hatte, dass es am Fuß des Postbergs sowohl für das Auge etliches zu sehen gab, und es darüber hinaus auch an konkreten Informationen zum Thema der elektrischen Mobilität nicht fehlte.

Die aktuellen Elektro-Pkw – 18 Stück insgesamt konnten begutachtet werden – waren denn auch sicherlich die optischen „Hingucker“ auf dem Margarete-Steiff-Platz, vor allem die fast futuristischen und Rennwagen ähnelnden Flitzer der Firmen Tesla und BMW. In eingeschränktem Maße waren Probefahrten oder Mitfahrten möglich, so dass sich die Besucher auch von der nahezu lautlosen Fortbewegung auf den Straßen überzeugen konnten.

Wer keine Gelegenheit zu einer Spritztour im E-Pkw hatte, der konnte sich davon überzeugen, wie sich eine Fahrt auf einem elektrisch unterstützten Zweirad anfühlt - erstmals waren auch echte elektrisch betriebene Motorräder zu sehen. Darüber hinaus war es möglich, eine kleine Spritztour in einem elektrisch betriebenen Bus des öffentlichen Nahverkehrs macht – lautlos und abgasfrei umrundete das in Passau eingesetzte Fahrzeug mit seiner Akku-Stromversorgung die Innenstadt. Reichweite: immerhin 250 Kilometer.

Der Bus konnte auch symbolisch für ein weiteres Anliegen der Agendagruppe stehen, die nicht nur eine reine Auto- und Motorradshow veranstalten wollte. Vielmehr sollte klar gemacht werden, dass die breitere Nutzung von E-Mobilität auch dazu führt, dass sich die Lebensqualität in den Städten verbessern kann, nämlich ganz simpel durch weniger Lärm und weniger Abgasmief.

Wer der elektrischen Fortbewegung auf zwei oder vier Rädern skeptisch gegenüber steht, begründet dies gern damit, dass mit den Fahrzeugen nur wenige Kilometer zurück gelegt werden können, und dass es kein zuverlässiges Netz gibt, um die Batterien und Akkus wieder nachzuladen. Hier argumentiert der verein Solar mobil, dass die benötigten Akkus derzeit eine rasante technische Entwicklung durchmachen. Elektroautos seien bereits heute eine praktische Lösung für die täglichen Mobilitätsbedürfnisse , die Reichweiten seien für 90 Prozent der täglichen Fahrten groß genug. Darüber hinaus warb auch die Stadt Giengen für ihren Slogan der „nachhaltigen Stadt“, der nicht nur Slogan bleiben, sondern in die Realität umgesetzt werden soll. Zu Gast auf dem Margarete-Steiff-Platz war schließlich auch die Polizei mit einem Informationsstand. Dort konnten sich E-Zweiradfahrer zum Beispiel darüber informieren, ob und wann sie mit ihrem Gefährt einen Helm aufsetzen müssen.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Küferfest: Kai Motzygemba nimmt Traditionsveranstaltung in die Hand

Küferfest: Kai Motzygemba nimmt die traditionsreiche Veranstaltung vor dem Rathaus in die Hand, setzt auf kulturelle und kulinarische Vielfalt und will vieles beim Alten belassen. weiter lesen

21M52