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Mehr Platz fürs Weihnachtsmärktle in der Mühle Burgberg

In Burgberg wird der neue Teil des Mahlraums frisch verputzt und gekalkt.

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Mit Unterstützung der EVA Heidenheim wird von Mitgliedern des Mühlenvereins (links Vorsitzender Thomas Weiß) ein Teil des Raums, in dem sich der Mahlgang befindet, frisch gekalkt.  Foto: 

Seit der westliche Teil der historischen Mahlmühle an den Mühlenverein gegangen ist, nachdem der dortige Bewohner und langjährige Mieter verstorben war, kam in dem denkmalgeschützten Gebäude zur bislang zur Verfügung stehende Fläche von 163 Quadratmetern (ohne Flure und Dachgeschoss), die Fläche von 155 Quadratmetern hinzu.

Was mit der abgetrennten ehemaligen Wohnung geschehen soll, ist bislang noch Zukunftsmusik. Aber nach dem Entfernen einer Zwischenwand ist jetzt auch der Mahlraum um ein Drittel größer geworden als er bisher war. Und dieses Drittel wurde jetzt in dieser Woche optisch an den bereits bestehenden Teil des Mahlraums angepasst.

Helfer des Mühlenvereins haben dazu vor kurzem die Wände verputzt, und jetzt wurden sie mit Unterstützung der EVA Heidenheim frisch gekalkt. Zwei Helfer von dort schwangen jetzt in Burgberg den Pinsel.

Denkmalschutz beachtet

Wie der Vorsitzende des Mühlenvereins, Thomas Weiß, betont, ist man bei den Arbeiten aus Gründen des Denkmalschutzes genau gleich vorgegangen wie im größeren Teil des Mahlraums, mit den identischen Materialien, was Verputz und Kalkung angeht.

Auf dem Biet, also dem erhöhten Podest, auf dem im Mahlraum der Mahlgang steht, soll im kommenden Frühjahr ein zweiter Mahlgang aufgebaut und ausgestellt werden, mitsamt zwei zentnerschweren Mühlsteinen und einem zwei Tonnen wiegenden Walzenstuhl. Diese Gerätschaften aus dem Müllerleben der Vergangenheit konnte der Mühlenverein erhalten, als in Weilheim eine alte Mühle abgebrochen wurde und der Burgberger Verein vom deutschen Mühlenverein angefragt worden war, ob man das alte Gebäude ausschlachten wolle. Eine Gelegenheit, die von Burgberger Seite gerne aufgegriffen wurde.

Weihnachtsmärktle naht

Aber bereits vor dem Einbau dieses zweiten Mahlgangs soll der vergrößerte Raum genutzt werden, nämlich beim im Advent wieder anstehenden Weihnachtsmärktle, bei dem es in der verwinkelten Räumlichkeit in den vergangenen Jahren doch immer recht beengt zu ging. Es ist daran gedacht, den jüngeren und jüngsten Besuchern des Weihnachtsmärktle etwas zu bieten und eine Kinderspiel- und Bastelecke einzurichten.

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