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Kultur an der Mauer hat die Zielmarke von 4000 Besuchern fast erreicht

Noch bis Ende September gibt es beim Skulpturenpark am Brenzufer Sonntag für Sonntag Musik satt – teils sogar zweimal am Tag. Noch mehr Gruppen sind aber nicht leistbar.

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Eigentlich könnte Andreas Salemi sich ja entspannt zurücklehnen. Seine Sommerreihe „Halb 8“, die jeweils im Wochentakt donnerstags über die Bühne geht und – zumindest bei Nicht-Regenwetter – ein Publikum von weit über die Stadtgrenze hinaus anlockt, läuft auch in diesem Jahr wieder hervorragend. Und auch die sonntägliche Reihe „Kultur an der Mauer“ findet mit jedem einzelnen musikalischen Beitrag ihr Publikum – auch im mittlerweile 13. Jahr des Bestehens.

Alles gut also in Sachen Kulturprogramm in Giengen – eigentlich. Denn so sehr sich der Kulturamtsleiter über den positiven Zuspruch für die beiden Veranstaltungsreihen freut, so sehr verursacht bei ihm gerade der Erfolg von „Kultur an der Mauer“ ein bisschen Bauchgrimmen. „So viele Gruppen wie jetzt hatten wir noch nie. Nun ist aber die Grenze dessen erreicht, was es uns möglich ist, weitere Gruppen ins Programm aufzunehmen“, so Salemi.

Viele Termine doppelt besetzt

Schon jetzt seien viele Termine doppelt besetzt (um 11 Uhr bzw. 16 Uhr). Bisher habe man nicht das Problem gehabt, Gruppen zu finden. Klar sei: Künstler mit Heimspiel, also klarem Giengener Hintergrund, bleiben fester Programmbestandteil. Salemi. „Wenn es für nächstes Jahr mehr Bewerbungen als Termine gibt, müssen wir anfangen, abzuwägen.“

Die Besucherzahlen von „Kultur an der Mauer“ zeigen jedenfalls eine klare Tendenz – stetig nach oben. 17 Veranstaltungen gingen bisher seit Anfang Mai über die Bühne, zwei mussten wetterbedingt komplett abgesagt werden (der Auftakt am 7. Mai mit der Stadtkapelle und der Musikverein Burgberg am 4. Juni), der Auftritt der „Schlagwerker“ am 30. Juli nach wenigen Minuten wegen eines aufkommenden Unwetters abgebrochen werden.

Bisher um die 3200 Besucher bei 17 Veranstaltungen

Trotzdem besuchten bisher rund 3200 Giengener und Auswärtige die sonntäglichen musikalischen Beiträge an der Mauer. Damit kommt auch die vom Kulturamt anvisierte Marke von 4000 Besuchern in realistische Regionen – bei noch sechs ausstehenden Terminen und einem meist sehr gut besuchten Abschluss mit dem Musikverein Staufen (dieses Jahr am 24. September und traditionell mit Weißwurstfrühstück). „Wir werden an dieser Reihe so lange wie möglich festhalten“, so Salemi. Das, was seine Mitarbeiterinnen Gisela Deißler und Melina Cech auch in diesem Jahr auf die Beine gestellt hätten, sei ein enormer Kraftakt.

Schon jetzt ist gesichert, dass es auch im kommenden Jahr „Kultur an der Mauer“ geben wird. Das hat der Gemeinderat bereits im Mai beschlossen. Also quasi zum Auftakt der diesjährigen Reihe.

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