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Inklusion – gemeinsam feiern und gemeinsam leben

Mehrere hundert Besucher kamen zum 37. Fest der Menschen mit Behinderung in die Walter-Schmid-Halle. OB Elser nannte die Aktivitäten der Lebenshilfe ein „Highlight für die Stadt“.

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Hunderte Besucher waren zum 37. Fest der Menschen mit Behinderung gekommen.  Foto: 

Ganz pünktlich schaffte es Oberbürgermeister Gerrit Elser nicht, das 37. Fest der Menschen mit Behinderung in der Walter-Schmid-Halle zu eröffnen. „Sie müssen entschuldigen, aber ich treffe hier immer Menschen, die ich zum Teil ein Jahr lang nicht gesehen habe“, begründete er die paar Minuten Verspätung. Umso mehr habe er sich aber im Vorfeld auf das Fest gefreut – schließlich sei es, was Inklusion in Giengen angeht, der Höhepunkt des Jahres.

145 Menschen mit Behinderung waren im Vorfeld persönlich angeschrieben worden, gestuhlt war in der Halle für 410 Personen – letztlich war fast jeder Platz besetzt. Neben OB Elser war auch Kulturamtsleiter Andreas Salemi als Moderator vor Ort, außerdem der gebürtige Giengener und Kultusminister Andreas Stoch (SPD) gekommen, der erst wenige Stunden zuvor aus China zurückgekehrt war.

Zudem feierten Anton Dauser, Kreisverwaltungsdirektor des Landratsamtes, und Vertreter der Kirchen, des Gemeinderates und des VdK-Verbandes mit. Und, nicht zu vergessen: Kurt Wörrle, Geschäftsführer der Lebenshilfe, der gemeinsam mit Vorstandsmitglied Andrea Gesell und etlichen Bewohnern gekommen war. „Wir sind auf dem besten Weg zu einer inklusiven Stadtgesellschaft. Die neue Werkstätte für Behinderte in den Steinwiesen dieses Jahr war ein Highlight, sowohl für die Lebenshilfe als auch für die Stadt Giengen“, so OB Elser. Nach dem Wohnheim an der Riedstraße und dem Werkstattbereich seien nun auch die Weichen gestellt für ein weiteres Wohnheim in der Memminger Wanne.

„Vielleicht wird Giengen ja künftig Mittelpunkt der Lebenshilfe“, sagte der OB. Auch auf Planungen wie barrierefreie Bushaltestellen im Zuge des Reichsstadtringes ging er ein – ihm sei wichtig, dass es in Sachen Stadtbus weniger Hürden gebe und auch die Menschen mit Behinderungen leicht in die Stadt kommen.

Neben musikalischer Unterhaltung durch die Stadtkapelle gab es ein großes Kuchenbuffet, das 16 Ehrenamtliche rund um Monika Joel organisiert hatten. „Wir haben 55 Kuchen – mal sehen, was am Ende davon übrig ist“, meinte sie. Die „Golden Girls“ vom TV Hürben zeigten wie auch die TSG Giengen rhythmische Sportgymnastik, Erzählerin Irmgard Renner-Heck gab schwäbische Märchen zum Besten und neben einer Malecke im Foyer war auch die Kegelbahn geöffnet. Gestemmt wird die Feier aus Mitteln der Stadt und der Hilfe der Ehrenamtlichen sowie Spenden.

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