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Giengener OB-Kandidat Henle: „Die Stadt hat großes Potenzial“

Der 42 Jahre alte Dieter Henle setzt als möglicher Rathaus-Chef auf einen Fünf-Punkte-Plan, um Giengen weiter zu entwickeln.

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Jetzt sei aus beruflicher Sicht und vom Lebensalter her der richtige Zeitpunkt gekommen, um sich der Herausforderung des Amts eines Oberbürgermeisters zu stellen, sagt Dieter Henle, weshalb er sich um die Nachfolge von OB Gerrit Elser beworben habe. „Ich bin fit für Führungsverantwortung“, so der 42-Jährige selbstbewusst.

Henle wurde in Giengen geboren und lebt heute in Nattheim. Den Kontakt zu seiner Geburtsstadt habe er aber nie verloren. „Die Stadt hat viel zu bieten und besitzt großes Potenzial. Mein Herz schlägt für Giengen“, sagt er.

Kein Neubeginn bei Null

Henle zeigt sich gut informiert über aktuelle Themen der Stadtentwicklung und sagt auch, dass er im Falle einer Wahl keineswegs bei Null beginnen müsste. Es sei vieles in Gang gebracht und einiges geschaffen worden. Darauf gelte es aufzubauen. Er setze dabei auf ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten, von den Fraktionen im Gemeinderat bis zum Gewerbe- und Handelsverein. Die finanzielle Lage der Stadt sei schwierig, es gelte also Prioritäten zu setzen. Eine Neuverschuldung kommt für ihn angesichts der Finanzlage nicht in Frage.

Klares Ziel für ihn ist es, die Einwohnerzahl Giengens zu steigern. Hierfür müsse man die Rahmenbedingungen schaffen. Familien zum Beispiel würden sehr genau schauen, was eine Stadt zu bieten habe, von den Betreuungs- und Bildungseinrichtungen bis zum Freizeitangebot. Hier gelte es, Selbstbewusstsein zu zeigen. Dies sieht er auch wichtig für Teilorte. Seine volle Unterstützung habe der Beschluss des Gemeinderats, für die kommenden Jahre die Schulen in den Teilorten zu erhalten und ihnen die Chance zu geben, die Kinderzahl zu stabilisieren.

Fünf-Punkte-Plan

Seine Ziele im Falle seiner Wahl hat er bereits in einem konkreten Fünf-Punkte-Plan formuliert. Diese umfassen den Erhalt und Ausbau einer attraktiven Wohn- und Arbeitsstadt, den Bereich Kinder, Jugend und Familie mit Schaffung der notwendigen Strukturen, die Innenstadtentwicklung mit einer Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Stärkung des Einzelhandels sowie der Schaffung neuer Wohnformen und der Fortschreibung des Verkehrs- und Parkkonzepts. Ein weiterer Punkt ist für ihn die aktive Bürgergesellschaft mit Stärkung der Vereine und dem Erhalt der Eigenständigkeit der Teilorte, und schließlich die Finanzwirtschaft und Infrastruktur. Henle würde auf absehbare Zeit auf Steuererhöhungen verzichten. Wichtig sei es, die Pro-Kopf-Verschuldung zu senken und Förderprogramme konsequent auszuschöpfen. Das Dauerthema Anbindung Ried und Beseitigung des Bahnübergangs an der Hermaringer Straße, über das der Gemeinderat seit Jahren diskutiert, hat auch für ihn Priorität. „Hier gilt es dran zu bleiben und notfalls penetrant zu sein“, sagt er. Um Ziele zu erreichen, dafür setzt Henle auf Kooperation. Er wird in seiner Bewerbung vom CDU-Wählerblock unterstützt, ist allerdings parteilos und sagt, er biete allen Fraktionen eine gute Zusammenarbeit an. Dies ist aus seiner Sicht auch notwendig, um anstehende Zukunftsaufgaben bewältigen zu können.

Er bezeichnet sich als Teamplayer, der einen kooperativen Stil schätzt. „Es macht Freude, gemeinsam mit anderen Menschen neue Konzepte ins Leben zu rufen“, sagt er. Dass Wochenenden als Oberbürgermeister häufig durch Arbeit ausgefüllt wären, sei für ihn kein Thema und eine Selbstverständlichkeit. Das sei er gewohnt, nicht zuletzt als Stellvertreter von Heidenheims OB Ilg oder jetzt von Landrat Thomas Reinhardt.

Henle sieht sich durch seine langjährige Verwaltungstätigkeit bestens gerüstet für die Leitung einer Stadtverwaltung als Oberbürgermeister. Aktuell ist Henle Dezernent für Jugend und Soziales beim Landkreis Heidenheim und blickt auf dreizehn Jahre Führungsverantwortung in den Bereichen Jugend, Familie, Bildung und Sport. Er bezeichnet sich als gut vernetzt und eingebunden in die kommunalen und landespolitischen Strukturen, wie auch in die Vereins-, Bürger- und Wirtschaftswelt.

Seit drei Jahren ist der 42-Jährige verheiratet mit seiner Frau Simone. Sport von Joggen bis Tennis sowie Kunst und Musik zählt er zu seinen Freizeitinteressen. Diese allerdings stehen vorerst hintenan.

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