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Ferienprogramm: Premieren-Trip in Giengens Partnerstadt

Im Rahmen des Ferienprogramms ging es für eine kleine Gruppe erstmals nach Zeulenroda in Thüringen. Insgesamt wird das Angebot nach wie vor sehr gut angenommen.

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Sicher: Es war nur eine kleine Gruppe, die zudem einen eher kürzeren Abstecher in eine der drei Partnerstädte unternommen hat. Aber der Besuch von Kindern und Jugendlichen aus Giengen unter der Regie des städtischen Jugendhauses könnte den Anstoß geben für weitere Begegnungen dieser Art.

Gut 300 Kilometer liegen zwischen Giengen und Zeulenroda. Seit 1990 sind beide Kommunen offiziell partnerschaftlich verbunden. Entstanden ist die Freundschaft aus privaten Kontakten, die schon in der Wendezeit vorhanden waren. Seither gibt es, wie mit den beiden anderen Giengener Partnerstädten Köflach und Pré St. Gervais, einen regen Austausch von Gruppen. Die CDU, der Obst- und Gartenbauverein und Chöre besuchen sich beispielsweise, auch auf sportlicher Ebene gibt es vereinzelt Kontakte.

Kontakt gab es schon zuvor

Ein Austausch, wie ihn nun das Jugendhaus auf die Beine gestellt hat, war neu. Kontakte gab es aber schon zuvor. In den vergangenen zwei Jahren gab es Besuche von Jugendgruppen aus der thüringischen Partnerstadt in Giengen – etwa beim Stadtfest, bei dem Tanzgruppen das Programm bereicherten. Das Jugendhaus an der Spitalstraße wurde dabei als Übernachtungsmöglichkeit genutzt. Auch wurden Gegeneinladungen ausgesprochen.

„Mit den Jugendlichen, die das HdJ regelmäßig besucht, wäre ein Besuch wahrscheinlich etwas schwierig geworden. Das wäre wohl schon am mangelnden Interesse gescheitert“, so Jugendhaus-Mitarbeiter Julian Findeis. So kam die Idee, die Fahrt ins Ferienprogramm aufzunehmen.„Wir wollten das einfach mal probieren. Es war schön, dass sich beim ersten Mal fünf Kinder im Alter zwischen elf und 13 Jahren angemeldet haben“, sagt Vanessa Körber, ebenfalls Mitarbeiterin im Jugendhaus.

Körber und Findeis machten sich mit den Kindern auf den Weg nach Thüringen und blieben drei Tage. Zum Programm gehörte unter anderem ein Ausflug an die Talsperre, einem künstlich angelegten See, der als Freizeitanlage genutzt wird. Die Gruppe wurden zudem auf eine historische Nachtwanderung mitgenommen. „Seitens der Gemeinde Zeulenroda wurden wir super unterstützt. Nicht nur, wenn es um Eintrittspreise ging“, so Findeis. Auf Austausch sei großer Wert gelegt worden. „Nicht nur wir, auch die Kinder fanden das sehr gut. Es ist gut vorstellbar, dass wir das erneut anbieten und auch mit einer größeren Gruppe wiederholen“, sagt Körber.

„Es freut mich, dass alles gut funktioniert hat und die Rückmeldungen positiv sind“, so Britta Hertkorn, Sachgebietsleiterin im Amt für Bildung und Soziales im Giengener Rathaus. Einem erneuten Trip nach Zeulenroda stehe aus heutiger Sicht nichts im Wege.

Ausflüge schnell ausgebucht

Nicht nur die erstmalige Jugendhaus-Fahrt nach Thüringen wurde gut angenommen. Das Ferienprogramm des HdJ ist – wie seit Jahrzehnten schon – sehr gut nachgefragt. Ausflüge wie der ins Deutsche Museum nach München oder ins Galaxy in Erding seien schnell ausgebucht gewesen. Aber auch Angebote wie ein Leseabend oder eine Eselwanderung finden bei den Kindern und Jugendlichen nach wie vor Gefallen.

Mehr über Partnerstädte von Gemeinden und Städten im Landkreis gibt es in der heutigen Ausgabe auf den Seiten 34 und 35.

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