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Kindergarten-Neubau in der Südstadt: Einzugstermin rückt näher

Die Arbeiten an der Einrichtung St. Martin in der Südstadt sind mittlerweile fast abgeschlossen. Es fehlt noch an Details. Derzeit wird der Außenbereich gestaltet.

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Der überwiegende Teil der handwerklichen Arbeiten am wichtigsten Neubauvorhaben der Stadt ist abgeschlossen. Die Böden in den mehr als 16 Räumen sind längst drin, die Maler haben ihr Gewerk beendet, Küchen sind aufgebaut und Waschbecken und Toiletten installiert. Auf den zwei Geschossen finden unter anderem vier Gruppenräume mit Nebenzimmern, eine Verteilerküche, ein Mehrzweckbereich, ein Ruhe- und Leseraum, ein Essbereich sowie Sanitärräume mit Wickelbereich Platz. Hinzu kommen ein Personalraum, ein Wäscheraum sowie weitere Räume für die Technik und Logistik. „Es sind noch einzelne Restarbeiten zu erledigen. Auch die Endreinigung steht noch aus“, sagt Architekt und Planer Uwe Kock.

Derzeit werden die letzten Fliesen im Innern des Gebäudes mit etwa 100 Quadratmetern Nutzfläche geschnitten und angebracht, es werden Regale aufgebaut und einzelne kleinere Installationen vorgenommen. Im Eingangsbereich stehen Stühle, Spielgeräte und anderes Mobiliar bereit, das in den nächsten Tagen eingeräumt wird. Ähnlich sieht es im oberen Stockwerk aus, wo beispielsweise Garderoben darauf warten, angebracht zu werden. Die Abnahme, so Kock, sei für Ende des Monats vorgesehen.

Bobbycar-Bahn wird angelegt

Wenig später, also noch im Juni, soll auch der große Außenbereich fertig gestellt sein. Die Erdarbeiten sind fast abgeschlossen, drei große Flächen für Sandkästen angelegt, ein Baumhaus steht auch schon. Auch zwei Fluchttreppen vom Gebäude – auf eine Rutsche wie im Kindergarten Salztröge auf dem Bruckersberg wurde verzichtet – führen in den Garten. „Außen fehlen unter anderem noch vier Sonnensegel und der Zaun muss noch gebaut werden. Zudem wird noch eine Bobbycar-Bahn angelegt. Auch die Parkplätze vor der Einrichtung müssen noch fertig gestellt werden“, so Kock. Nach dem Ende der Arbeiten sollen sechs Spielgeräte und zwei Gartenhäuser vorhanden sein.

Die Arbeiten für 2800 Quadratmeter Rasen sind längst vergeben. In Betrieb gehen soll der Neubau, der die in die Jahre gekommene Einrichtung St. Martin an der Heilbronner Straße ersetzen wird, zum nächsten Kindergartenjahr. Vier Gruppen werden dort ein Zuhause finden. Träger des alten wie neuen Kindergartens ist die katholische Kirchengemeinde, die langsam den Umzug planen kann. Allzu große Probleme sollte der nicht mit sich bringen. Zum einen liegt der Neubau nur wenige Meter von der bestehenden Einrichtung entfernt, zum andern ist vieles vorhanden. Der Einweihung steht also kaum etwas im Weg. Bis es soweit ist, wird wohl auch klar sein, ob die Finanzierung im Rahmen blieb. Derzeit sieht alles danach aus.

Knapp 3,2 Millionen Kosten

Für den Neubau sind Kosten von insgesamt 3,175 Millionen Euro veranschlagt. An Zuschüssen fließen 720 000 Euro vom Land, 61 000 Euro vom Bund und 100 000 Euro vom Träger der Einrichtung. Die Stadt muss also knapp 2,4 Millionen Euro tragen. „Nach derzeitigem Stand bewegen wir uns finanziell im Rahmen und können aller Voraussicht die Vorgaben einhalten“, so Kock.

Was mit den Räumen an der Heilbronner Straße geschieht, hängt wohl von der Schulentwicklungsplanung ab. Der alte Kindergarten könnte bei Bedarf von der Bühlschule genutzt werden.

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