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Ein Kaffeekränzchen im großen Stil

Etliche ehrenamtliche Helfer sorgten gestern für eine gelungene 64. Auflage des Giengener Seniorennachmittags. Bei märchenhaften Erzählungen, Kaffee und Kuchen ließen es sich rund 230 Senioren in der Walter-Schmid-Halle gut gehen.

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Rund 230 Besucher kamen gestern zur 64. Giengener Seniorenfeier in die Walter-Schmid-Halle und genossen den Nachmittag bei Musik und Märchenerzählungen.  Foto: 

Was würde sich bei einem trüben Oktobertag besser anbieten, wie den Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und schwäbischen Märchenerzählungen zu verbringen? Genau das taten die rund 230 Senioren aus Giengen, Hohenmemmingen und Sachsenhausen, die zum 64. Seniorennachmittag in die Walter-Schmid-Halle gekommen waren. Für 420 Personen waren die Tische gedeckt worden, sagte Andrea Lindel vom Amt für Bildung und Soziales, die unter anderem für die Organisation des Festes zuständig war. Dass aber ein paar Stühle leer blieben, schien halb so schlimm: Angeregte Gespräche, ein Plausch hier, eine herzliche Umarmungen dort und etliche Füße, die zur Musik der Stadtkapelle Giengen mitwippten – all das zeigte, dass die Stimmung passte.

Großes ehrenamtliches Engagement bewies dabei wie schon in den vorigen Jahren Maria Konold-Pauli, die mit insgesamt 28 Helfern für die Dekoration des Saales und die Bewirtung gesorgt hatte. Oberbürgermeister Gerrit Elser nahm die Feier zum Anlass, den Senioren zu Danken: „Ich möchte heute all das würdigen, was Sie für die städtische Gesellschaft in Giengen auf den Weg gebracht haben“, sagte er. Damit meinte er nicht nur die anwesenden Senioren – insgesamt wohnen in Giengen 3297 Bürger, die 70 Jahre oder älter sind, und damit 34 weniger als im Vorjahr. Davon leben 2544 in Giengen, 302 in Burgberg, 236 in Hohenmemmingen, 189 in Hürben und 26 in Sachsenhausen.

Oberbürgermeister Elser nutzte dann auch gleich die Gelegenheit, den älteren Mitbürgern von den neuesten Entwicklungen in der Stadt zu erzählen. In Sachen Reichsstadtring, wo nun die Planungen für die Randbereiche anstünden, wolle er vor allem auch auf die Interessen aller Bürger achten.

„Für die Senioren in unserer Stadt ist da zum Beispiel die Festlegung barrierefreier Stadtbus-Haltestellen ein Thema“, sagte er. Neben dem Einzelhandelskonzept, dem geplanten Neubau für den Kindergarten St. Martin und dem Umbau des AWG-Areals erwähnte er auch den Rewe-Markt, der für die Senioren kurze Einkaufswege bedeute.

Unterhalten wurden die Senioren nicht nur von der Stadtkapelle, sondern auch von der Hermaringerin Irmgard Renner-Heck, die die Anwesenden mit heiteren Märchen vom Heiraten und Verheiratet sein mit auf eine Reise durch Europa nahm. „Normalerweise mache ich die Märchenführungen in der Charlottenhöhle für Kinder, aber das hier für die Senioren ist auch schön“, sagte sie. Für Augen und Ohren gab es dann noch eine Darbietung der „Sweeties“ des TV Hürben und eine Ansprache von Vikar Jürgen Kreutzer, der seit rund sechs Wochen in Giengen tätig ist.

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