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Dreitägiges Weinfest in Hohenmemmingen

Zum achten Mal lud der RSV Hohenmemmingen zum Weinfest am Clubhaus ein. Gefeiert wurde von Freitag bis Sonntag – unter österreichisch-ungarischer Flagge.

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Als Josef Steinmetz zum ersten Mal ein Weinfest mitorganisierte, stand noch der Melkkübel-Stammtisch hinter der Veranstaltung und sie fand in der Dorfmitte statt. Der Aufwand wurde den Beteiligten nach zwei Jahren aber zu groß, und das Weinfest machte Pause, bis es im Jahr 2000 unter Regie des RSV Hohenmemmingen auf dem Sportgelände wieder aufgenommen wurde. „Der ungarische Touch ist geblieben“, berichtet Organisator Steinmetz, der wie so manch anderer auch aus einem Haushalt mit ungarischen Wurzeln stammt.

Kesselgulasch, Langosch und ungarische Bratwurst gehören also dazu, der Wein allerdings wird aus dem österreichischen Weinviertel direkt auf den Schelmenberg geliefert. Die Dekoration mit Mais und Trauben stand ebenfalls in der österreich-ungarischen Tradition. Der aufwendige überdachte Anbau ans Vereinsheim schütze das Fest vor Regen, für die milden Temperaturen waren die Organisatoren jedoch äußerst dankbar: „Wenn es kalt ist, kommt dann ja trotzdem niemand“, meint Steinmetz.

Rund 200 Helfer waren beim Aufbau und während des Festes im Einsatz, damit die Gäste es sich gutgehen lassen konnten. Das Fußballspiel der aktiven Mannschaft wurde eigens auf Samstagnachmittag verlegt, damit auch die Fußballer mitfeiern (und helfen) konnten. Zwar mussten sie sich auf dem Platz Mergelstetten geschlagen geben, dem Fest tat dies jedoch keinen Abbruch. Großen Zulauf hatte auch der Frühschoppen am Sonntag, der erstmals stattfand, und mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Johannes Weißenstein begann. Anschließend trat der „Felsenexpress“ auf.
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