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Giengen hat ein Imagevideo: Die Stadt und ihre schönen Seiten

Bei potenziellen Besuchern aus nah und fern Lust auf Giengen und seine Attraktionen machen: Das ist die Intention des Videos, das nun zu sehen ist. Die erste Resonanz fällt positiv aus.

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Szenen aus dem neuen Imagefilm der Stadt, der sich nicht nur an Touristen und andere Gäste, sondern auch an Bürger aus Giengen und der näheren Umgebung richtet. Im Internet ist eine Kurz- und eine Langversion zu sehen.

Nicht überall genießt Giengen einen guten Ruf. Selbst Bürger der Stadt klagen mitunter mehr über Probleme, anstatt über die schönen Seiten zu sprechen. Kurzum: Beim Image hat Giengen Luft nach oben.

Ein Film könnte da weiter helfen: In Lang- und Kurzfassung ist jetzt im Internet ein Video zu sehen, das die Stadtverwaltung in Auftrag gegeben hat.

„Die Initiative dazu kam von Oberbürgermeister Gerrit Elser vor etwa eineinhalb Jahren“, so Andreas Salemi, bei der Stadt Leiter des Bereichs für Kultur, Sport und Tourismus. Unter Federführung von Ellen Weiß wurde das Vorhaben angegangen und kürzlich abgeschlossen.

„Wir hatten zunächst Angebote eingeholt und uns dann für eine Agentur aus Aalen entschieden, die zuvor touristische Fotos für uns angefertigt hatte“, so Weiß.

An drei Tagen gedreht

Die Aufnahmen entstanden an drei Tagen im Frühsommer. „Wir haben die Szenen relativ schnell hintereinander abgedreht, auch, weil das zu diesem Zeitpunkt gut war“, sagt Weiß. An einem weiteren Tag wurde mittels Drohne gefilmt, an einem anderen Szenen vom Kinderfest aufgenommen.

Geplant war ein etwa dreiminütiger Film. Aufgrund des vielen guten Materials hat die Agentur noch eine etwa doppelt so lange Fassung geschnitten.

„Das Zielsetzung des Films ist natürlich, durch den Film bei potenziellen Besuchern Lust auf Giengen zu wecken. Unserer Meinung nach schafft er das wirklich gut. Wir haben bewusst auf Text verzichtet und setzen auf die Bilder, die überzeugen sollen“, so Salemi. Andererseits gehe es darum, den eigenen Bürgern vor Augen zu führen, wie schön die Stadt sei. „Wir wissen natürlich, dass in Giengen nicht alles zum Besten bestellt ist und dass es Probleme gibt. Wir wollen jedoch das Positive hervorheben“, sagt Weiß.

Wer den Film betrachtet, sieht beispielsweise einen Sprung ins Becken des Bergbads, schaut Bürgern beim Einkauf auf dem Wochenmarkt über die Schulter, unternimmt eine Tour durch die Charlottenhöhle, blickt ins Butterfach eines Kühlschranks, ins Cockpit eines Feuerwehrautos oder in die Augen eines Teddys.

Großmutter und Großvater, die mit zwei Enkeltöchtern einen Tag in Giengen verbringen und abends mit vielen neuen Eindrücken ins Bett gehen: Das ist der rote Faden des Videos, in dem fast ausnahmslos Giengener mitwirken.

„Es sind etwa 40 Menschen aus der Stadt und den Teilorten, die darin Rollen übernommen haben“, so Weiß.

Kosten: 13 000 Euro

Den Protagonisten und den Mitgliedern des Gemeinderats wurde das Video, das 13 000 Euro gekostet hat, vorab gezeigt. Die Resonanz sei positiv gewesen. Seit Kurzem ist der Imagefilm im Internet unter www.giengen.de abrufbar.

In sozialen Medien wird kritisiert, dass wichtige Einrichtungen oder Personen vergessen wurden. „Natürlich hätten wir noch viel mehr zeigen können, das hätte aber den Rahmen weit gesprengt“, so Salemi.

Die Stadt will den Film unter anderem bei Messen wie der CMT in Stuttgart präsentieren, ihn aber auch Gästen, die aus offiziellem Anlass in der Stadt sind, vorführen. „Das Video ist ein Baustein, der uns im Stadtmarketing gefehlt hat“, so der Kulturamtsleiter.

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