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Der Giengener Hamza Kural ist nicht der Schönste im Ländle

Den Titel Mister Baden-Württemberg konnte Hamza Kural nicht nach Giengen holen, der Giengener ist aber trotzdem zufrieden.

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Erst wollte Hamza Kural „GQ Gentleman 2016“ werden, jetzt nahm der Giengener an der Wahl zum Mister Baden-Württemberg 2017 teil. „Mir geht es da gar nicht ums Gewinnen, sondern einfach darum, Erfahrungen zu sammeln und neue Leute kennen zu lernen“, so der 24-Jährige. Auf die Idee, der Schönste im Land werden zu wollen, war er durch Zufall gekommen, nachdem ihn ein paar Freunde aus der Branche auf die Wahl aufmerksam gemacht hatten.

Wie kam es zur Bewerbung?

„Erst war ich mir unsicher, ob das meins ist“ – er persönlich stellt sich einen Mister Baden-Württemberg nämlich größer vor, als er selbst ist – „aber dann habe ich einfach eine Bewerbung hingeschickt.“ Prompt wurde er angenommen und damit ging die Schufterei los: „Ich habe meine Ernährung umgestellt und bin jeden Tag ins Fitnessstudio gerannt.“

Genau so stressig ging es am großen Tag weiter: „Wir sind an der Messe in Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) angekommen und keiner wusste so recht Bescheid.“ Er und seine Mitstreiter hätten einen Ablaufplan vorgesetzt bekommen und „zack“ ging es auch schon auf die Bühne. „Es waren sieben Durchgänge und alle haben wir nur einmal geübt. Außerdem mussten wir in nicht mal einer halben Stunde eine Tanz-Choreografie für ein komplettes Lied einstudieren.“

Die Choreografie wurde ein Desaster

Diese habe für ihn schließlich in einem Desaster geendet: „Sie haben uns zu spät reingeschickt und dann hat nichts mehr gestimmt.“ Alle anderen Teilnehmer hätten also nur posiert, während er allein zu tanzen begann. „Das war das Peinlichste, was ich je in meinem Leben gemacht habe. Alle haben mich angeschaut, als wäre ich nicht ganz richtig im Kopf, obwohl ich nur alles so machen wollte, wie es uns gezeigt wurde.“

Doch Kural nimmt es mit Humor: „Gott sei Dank haben die Leute vom Fernsehen das rausgeschnitten.“ Obwohl es nach Läufen in Abendgarderobe, oberkörperfrei in Jeans sowie mit Partnerin nicht für den Titel reichte, freut sich der Restaurantfachmann über das Ergebnis: „Ich habe echt coole neue Leute kennen gelernt, mit denen ich mich gleich nächste Woche treffe.“ Gemeinsam wird der bei der Wahl verteilte Gutschein für den Europa-Park in Rust eingelöst. Und der nächste Wettbewerb steht auch schon an: Die Wahl zum Mister Augsburg am 24. November – obwohl Kural doch aus Giengen kommt.

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