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Bruckersberg: 450 Meter Rohre werden verlegt

40 Interessenten sind schon für die 35 neugeschaffenen Bauplätze auf dem Bruckersberg gefunden. Im Herbst werden Straßen und Kanalisation gebaut. Die Gesamtkosten der Straßenbau- und Kanalarbeiten belaufen sich auf etwa 816 000 Euro.

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Auf dem Feld werden bald die Kanal- und Straßenarbeiten für das neuen Wohngebiets auf dem Bruckersberg beginnen.  Foto: 

Nach Aussagen von Bernd Kocian, Wirtschaftsförderer haben sich seit der Ausweisung des Baugebiets Bruckersberg, bisher 40 Interessenten für die 35 Bauplätze gemeldet. „Bei der Größe und Einteilung der neuen Bauplätze wurden die Vorstellungen der Interessenten miteinbezogen“, sagte Kocian weiter.

Im Herbst diesen Jahres beginnen die Kanal- und Straßenbauarbeiten, so Tiefbauamtsleiter Alexander Fuchs. Eine Firma aus Neuler im Ostalbkreis werde diese vornehmen. Doch bevor die Erschließung des Bruckersberg weitergeführt werden kann, müssen sich die drei Grundstücksbesitzer, der Kreisbau, ein privater Eigentümer und die Stadt Giengen, im Umlegungsverfahren einigen. „Im April geht dieses in die nächste Runde“, sagte Kocian.

Nach einer Einigung, die vor Herbst erwartet wird, können die Straßen- und Kanalarbeiten beginnen. „Diese Baumaßnahmen werden vermutlich im Frühjahr nächstes Jahr abgeschlossen sein“, so Tiefbauamtsleiter Alexander Fuchs. Laut Bernd Kocian werde die Vermarktung der Grundstücke schon während der Baumaßnahmen erfolgen.

Der Bau von etwa 450 Meter Straße für das neue Wohngebiet im Bruckersberg wird etwa 468 000 Euro kosten. Laut Fuchs seien diese Kosten durch den Wirtschaftsplan von 2012/13 und mit einem Restbetrag im Wirtschaftsplan 2014 finanziert. „Die Straße wird so gebaut, dass ein Verkehrsaufkommen, wie in Wohnstraße mit Tempolimit 30 üblich ist, standgehalten werden kann“, erklärte Helmut Schönberger, Sachgebietsleiter des städtischen Bauamtes. Die Straße solle in jeder Fahrtrichtung 3,5 Meter breit werden, mit einem 2,5 Meter großen Parkstreifen zwischendrin. Der Gehweg solle auf beiden Straßenseiten zwischen 1,5 und 2 Meter breit werden.

Weiter werden etwas mehr als 450 Meter Rohre verlegt, da auch in der angrenzenden Steigstraße größere Rohre verlegt werden müssen um die höheren Anforderung durch das Wohngebiet Bruckersberg, gerecht zu werden, erläuterte Fuchs. Hier belaufen sich die Kosten auf etwa 348 000 Euro, die durch den Wirtschaftsplan 2013 und 2014 finanziert seien.

Leerrohre werden gleich mitverlegt

In Absprache mit den Stadtwerken werde die Gas- und Wasserversorgung für das neue Wohngebiet gelegt. Zudem werden Leerrohre für Breitband bis zu den einzelnen Bauplätzen verlegt. „Anschließend können Glasfaserkabel in die Rohre eingeblasen werden ohne weitere Straßenbauliche Maßnahmen“, erklärte der Tiefbauamtsleiter.

Laut Helmut Schönberger wird der Bebauungsplan exakt umgesetzt. Von einem problemlosen Bauverlauf geht auch Tiefbauamtsleiter Fuchs aus. Es gäbe kein Grundwasser und der Boden bestehe aus einer dicken Lehmschicht. Diese könne zwar durch Wasser aufquellen und somit den Straßenbelag zerstören, aber durch zufügen von Kalk könne dieses Problem umgangen werden. Diese Maßnahme sei in den Gesamtkosten enthalten.

4000 Euro für junge Eltern

Oberbürgermeister Gerrit Elser betonte zudem, dass das Förderprogramm für Familien – „Fit for Family“ auch für dieses Wohngebiet in Anspruch genommen werden könne. 4000 Euro erhalten junge Eltern pro Kind unter sechs Jahren durch das Förderprogramm. „Und dies auch noch 5 Jahre nach Abschluss des Kaufvertrags“, so Wirtschaftsförderer Bernd Kocian.

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