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Beschaulicher Markt in der Burgberger Mühle

Mit dem Burgberger Weihnachtsmärktle wurde am Wochenende die Saison eingeläutet. Teil zwei findet nächstes Wochenende statt.

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Ruhig und beschaulich geht es normalerweise in der Alten Mühle am Burgberger Ortsrand zu. Doch an zwei Wochenenden im Jahr strömen Besucher aus dem ganzen Landkreis dort hin – immer dann, wenn es draußen Punsch und Glühwein gibt und drinnen an jeder Ecke des historischen Gebäudes Weihnachtsdeko hängt. Dies nämlich sind untrügliche Zeichen für das traditionelle Burgberger Weihnachtsmärktle, das am Samstagabend durch die Kinder vom Turnverein mit einem Lichtertanz eröffnet wurde. „Es hat super angefangen. Die Leute, die den Markt kennen, kommen schon immer von ganz alleine wieder“, so das Fazit von Thomas Weiß, dem Vorsitzenden des historischen Mühlenvereins.

Am Sonntag dann fand der Markt am Nachmittag seine Fortsetzung, und auch da drängten sich die Besucher in Scharen durch die schmalen Räume der seit 1344 bestehenden Mühle. Die romantische Kulisse, eingebettet zwischen Bach und Wald, steht im krassen Gegensatz zu den typischen großen Weihnachtsmärkten – „unser Markt hier ist wirklich ein Insider-Markt. Klein und fein, und mit einer tollen Atmosphäre“, sagte Weiß.

In den aufwendig dekorierten Räumen konnten die Besucher an rund 15 Ständen traditionelles Kunsthandwerk, Schmuck, Geschenkideen, allerlei Selbstgebasteltes und natürlich die traditionellen Burgberger Endsocken bestaunen. Diese Gelegenheit ließen sich auch Oberbürgermeister Dieter Henle und seine Frau nicht entgehen; beide waren schließlich nicht nur vom Markt, sondern auch von der Kulisse der historischen Mahlmühle beeindruckt. „Das Burgberger Weihnachtsmärktle ist unser erster Markt dieses Jahr – und er lohnt sich“, sagte OB Henle, der mit Thomas Weiß einen kleinen Rundgang durch alle Räume unternahm.

Und da gab es doch gleich eine Neuerung im Vergleich zum Vorjahr: Im neu hergerichteten Teil des Mahlraums wurde für die Kinder eine betreute Mal- und Bastelecke eingerichtet, welche auch fleißig genutzt wurde. Eine Kooperation der „Eva Heidenheim“ und der Schreinerinnung Heidenheim war dort außerdem mit einem Verkaufsstand vertreten, an dem die Besucher Holzartikel, Gebasteltes und selbstgemachte Marmelade kaufen konnten. Damit habe man sich etwas vergrößert, doch eigentlich sei das Ziel, dass der Markt die bewährte Größe beibehält: „Das macht uns doch gerade aus. Wenn der Markt noch viel größer wäre, dann wäre es ja nichts Besonderes mehr“, so Weiß.

Teil zwei folgt am Wochenende

Besonders an dem Burgberger Markt ist auch, dass er sich in bewährter Manier in zwei Hälften aufteilt: Teil eins ging am Wochenende über die Bühne, Teil zwei folgt vom 8. bis 10. Dezember. Auch da können sich Besucher nochmal am Freitag und Samstag von 18 bis 21 Uhr und sonntags von 13 bis 21 Uhr auf die Weihnachtszeit einstimmen.

Der Hintergrund dieser zweigeteilten Veranstaltung ist schnell erklärt: Da sich gezeigt habe, dass es sich nicht lohnt, die Buden und die Mühle an den Wochentagen dazwischen zu öffnen, habe man sich auf die Wochenenden mit insgesamt fünf Tagen konzentriert.

Am Samstag, 9. Dezember, sorgen die Kinder des Burgberger Kindergartens und der Grundschule für musikalische Unterhaltung.

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