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Bauboom: Bauplätze an allen Ecken Giengens stark gefragt

Ob am Bruckersberg, im Flecken, im Mittelfeld oder in der Memminger Wanne: Bauplätze sind stark gefragt. Im Rathaus wird über Erweiterungen der Gebiete nachgedacht.

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Nicht nur, aber vor allem im Baugebiet Bruckersberg hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. Die Aufnahme links wurde im Januar 2016 aufgenommen, die rechts acht Monate später.  Foto: 

Wer vorhat, auf dem Bruckersberg ein Eigenheim zu errichten, dem bleibt nur, seinen Namen auf die Warteliste setzen zu lassen. Nirgends sonst in Stadt und Teilorten ist der Bauboom der vergangenen Monate so gut sichtbar wie im Baugebiet am südlichsten Zipfel Giengens.

Wo zu Jahresbeginn noch braune Stellen neu angelegte Straßen umgaben, sind jetzt im Wachsen begriffene Häuser sichtbar. Am Bruckersberg sind alle Bauplätze weg. Zuletzt waren 26 im Angebot, die sehr schnell an den Mann gebracht werden konnten. Derzeit stehen zehn Namen auf der Warteliste.

„Die Erweiterung des Baugebiets wird ein Thema der anstehenden Haushaltsberatungen sein. Wir haben vor, im nächsten Jahr dort Grund zu erwerben und zu planen“, so Bernd Kocian, Leiter des städtischen Liegenschaftsamtes. Ab 2018 dürften dann Bauwillige wieder zum Zuge kommen können.

Es ist in Giengen nicht anders als in in Herbrechtingen, Gerstetten oder Nattheim: Die Nachfrage nach Bauplätzen ist enorm hoch. Kocian führt das einerseits auf das niedrige Zinsniveau bei Krediten zurück. Zudem seien die Preise für Gebrauchtimmobilien stark angestiegen.

„Der Standort Giengen ist aber auch einfach attraktiv“, so Kocian zur verstärkten Bautätigkeit. „Natürlich sind wir über die derzeitige Situation sehr glücklich“, sagt der Leiter des Liegenschaftsamtes.

Wenig Spielraum in der Wanne

Gedanken machen, wie es weiter gehen soll, muss sich die Stadt nicht nur in Bezug auf den Bruckersberg. Auch in der Memminger Wanne ist die Nachfrage groß, auch dort gibt es wenig Spielraum. Der Gemeinderat hatte beschlossen, das sich in Richtung Hohenmemmingen ein Grünstreifen an das bestehende Baugebiet anschließen soll. Eine Erweiterung in diese Richtung kommt also nicht in Frage. „Richtung Schießberg im westlichen Teil der Memminger Wanne gibt es jedoch noch sieben bis acht Bauplätze“, so Kocian.

Rege Bautätigkeit im Flecken

Voller ist es zudem in den vergangenen Monaten auch im Baugebiet Flecken am nördlichen Ortsrand von Hohenmemmingen geworden. Bis 2014 tat sich dort wenig. Seither kommt Haus um Haus hinzu, wird die Nachbarschaft größer. nach Auskunft von Bernd Kocian seien auch in diesem Jahr vier Bauplätze verkauft worden: „Es läuft dort richtig gut.“

Nur ein Platz in Burgberg frei

Knappes Gut sind städtische Bauplätze in Burgberg. Die Kommune kann lediglich ein Grundstück zum Kauf anbieten. Für das Mittelfeld gibt es allerdings schon einen Beschluss des Gemeinderats. Wie Kocian informiert, soll 2017 geplant und Grund erworben werden. 2018 könnten dann wieder Bauplätze zur Verfügung stehen.

Ebenfalls nur einen Bauplatz gibt es im kleinsten Teilort: Für Sachsenhausen gelte es, sich zu überlegen, wie weiter Verfahren wird. Eine Möglichkeit bestünde darin, Flächen im Ortskern in Augenschein zu nehmen und dort in den kommunalen Grunderwerb einzusteigen. Alternativ dazu könnet das Neubaugebiet erweitert werden.

Vertragsabschlüsse in Hürben

Eine rege Bautätigkeit wie andernorts gab es in Hürben in den vergangenen Jahren eher weniger. Der Versuch, Flächen an Häuslesbauer zu verkaufen, war zum Scheitern verurteilt. „Acht bis zehn Jahrelang tat sich da nichts. Es gab kaum eine Nachfrage. Das hat sich jetzt geändert“, so Kocian. Für Plätze im Baugebiet westliches Bühlfeld wurden in diesem Jahr bislang schon zwei Kaufverträge unterzeichnet. „Das ist natürlich sehr erfreulich“, so der Leiter des Liegenschaftsamtes. Von ehemals fünf städtischen Bauplätzen lätzen sind jetzt also noch drei frei.

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