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Ab kommender Woche Abriss beim Ex-Armaturenhersteller

Erst kamen die Graffiti, jetzt aber rücken die Bagger an. Nachdem kurzzeitig Kunststudenten auf dem Gelände des ehemaligen Armaturenherstellers AWG in der Lederstraße aktiv waren, läuft ab der kommenden Woche dort der Gebäudeabbruch.

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  • Eines der von Kunststudenten aufgebrachten farbenfrohen Graffiti auf dem Gelände der ehemaligen AWG – auch dieses wird nur eine sehr kurze Lebensdauer haben. 1/2
    Eines der von Kunststudenten aufgebrachten farbenfrohen Graffiti auf dem Gelände der ehemaligen AWG – auch dieses wird nur eine sehr kurze Lebensdauer haben.
  • Baumaschinen sind bereits angerückt – nach dem Ausräumen der Gebäude erfolgt ab kommender Woche der Abbruch. 2/2
    Baumaschinen sind bereits angerückt – nach dem Ausräumen der Gebäude erfolgt ab kommender Woche der Abbruch. Foto: 
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Die Stadt setzt große Hoffnungen in das ehemalige Industriegelände an der Lederstraße und der Wasserschapfstraße – schließlich soll dort ein regelrechtes kleines innerstädtisches Wohngebiet entstehen.

Wie berichtet, sollen dort unter Regie der Kreisbaugesellschaft in den kommenden sechs Jahren bis zu 70 neue Wohnungen gebaut werden. Als Baubeginn wird der kommende Sommer und Herbst anvisiert, Zielgruppe für die vorgesehenen Zwei- bis Vierzimmerwohnungen ist der gehobene Mietwohnungsmarkt. Wie genau die Fläche gestaltet wird, dazu machen sich derzeit sechs Architektur- und Planungsbüros ihre Gedanken. Im Dezember soll ein Gestaltungsentwurf ausgewählt werden.

In der Oktobersitzung des Gemeinderates hatte Stadtplaner Günther Ingold die Entwurfsaufgaben an die Planungsbüros erläutert: Gefragt sei eine hohe städtebauliche Qualität mit Einfügung in eine sensible Umgebung. Geschaffen werden soll eine qualitätvoll verdichtete innerstädtische Wohnbebauung. Wünschenswert sei eine Mischung unterschiedlicher Wohnungsgrößen und Wohnungstypen. Die kleinteilig geprägte Bebauung in der Nachbarschaft müsse berücksichtigt werden. Grundsätzlich beibehalten werden soll das Straßennetz mit der Lederstraße als Haupterschließungsstraße sowie weiteren Zufahrtsmöglichkeiten über die Wasserschapfstraße und Ruprechtstraße. Gleiches gelte für das Wegenetz mit Uferweg sowie Verbindungswege zur Biber- und Wasserschapfstraße. Von den Teilnehmern am Wettbewerb werden zudem Aussagen für die Renaturierung der Grünflächen auf der Südseite der Brenz einschließlich dort nachzuweisender Kinderspielflächen erwartet.

Unabhängig von den laufenden Überlegungen, und bevor gebaut werden kann, erfolgt natürlich zunächst der Abbruch der unterdessen leerstehenden Gebäude. Ein Bauzaun ist bereits um das ehemalige Firmengelände gezogen, auch wird dort bereits an der Entkernung der Verwaltungsgebäude und Produktionsstätten mit vielerlei Einbauten und Mobiliar gearbeitet. Laut Auskunft von Kreisbau-Prokurist Hans-Jürgen Kling beginnt kommende Woche der eigentliche Gebäudeabbruch an der Leder- und Wasserschapfstraße. Insgesamt gilt es zwei Produktionshallen und ein Verwaltungsgebäude abzubrechen. Dies soll, so Kling, für die Nachbarschaft und Umgebung möglichst schonend erfolgen.

Bevor die Bagger anrückten, gab es auf dem Firmengelände eine kleine Besonderheit – die Graffitikunst zog kurzzeitig ein. Zwei Kunststudenten hatte die Kreisbaugesellschaft erlaubt, die Außenwände der leerstehenden Gebäude als Übungsfläche für Graffiti zu verwenden – mit durchaus ansehnlich farbenfrohen und auffallenden Ergebnissen. Dass die Werke von nur kurzer Dauer sein würden, störte die Studenten nicht.

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