Trauerfeier für Thomas Bögerl in Franken
Herrieden/Heidenheim. Eine Woche nach seiner Selbsttötung haben Angehörige und Freunde am Montag bei einem Trauergottesdienst für den Mann der entführten und ermordeten Maria Bögerl Abschied genommen.
Der Gottesdienst war aber nicht in Heidenheim, sondern im fränkischen Herrieden (Kreis Ansbach), wo Thomas Bögerl Verwandte hatte. Dort trauerten die Menschen in der Katholischen Stiftsbasilika St. Vitus und St. Deocar, wie eine Sprecherin der Gemeinde sagte.
Der 56-Jährige war am Freitag in Herrieden im engsten Familienkreis beigesetzt worden. Warum der Sparkassenchef nicht neben seiner Frau in Heidenheim bestattet wurde, blieb unklar. Ein Sprecher der Polizei Heidenheim betonte, er könne dazu nichts sagen - ebenso wie zu der Frage, ob die Bankiersgattin umgebettet wurde. Die Ermittlungen der Sonderkommission „Flagge“ zu möglichen Querverweisen zwischen der Entführung und Ermordung Maria Bögerls und dem Suizid ihres Mannes gut ein Jahr später gehen derweil weiter.
Es gebe noch keine neuen Erkenntnisse, sagte der Polizeisprecher. Nach dpa-Informationen ist auch das Umfeld der 26 und 28 Jahre alten Kinder Bögerls im Visier der Polizei. Der Polizeisprecher sagte lediglich: „Wir ermitteln in alle Richtungen. Es gibt derzeit keine neuen Verdächtigen.“ Die Polizei habe auch immer wieder die Familie in die Ermittlungen mit einbezogen - Berichte über Streit mit Thomas Bögerl wegen schleppender Ermittlungen wollte er nicht bestätigen.
Zu Medienberichten, wonach die österreichische Polizei verwundert sei, dass die Heidenheimer bis heute nicht das Alibi eines in Linz inhaftierten deutschen Rockers überprüft habe, erklärte der Polizeisprecher, es gebe bislang keinen Bezug aus Österreich nach Heidenheim. Und da viele andere Dienststellen wegen eines Alibis kontaktiert werden müssten, dauere die Prüfung noch an.
Der 56-Jährige war am Freitag in Herrieden im engsten Familienkreis beigesetzt worden. Warum der Sparkassenchef nicht neben seiner Frau in Heidenheim bestattet wurde, blieb unklar. Ein Sprecher der Polizei Heidenheim betonte, er könne dazu nichts sagen - ebenso wie zu der Frage, ob die Bankiersgattin umgebettet wurde. Die Ermittlungen der Sonderkommission „Flagge“ zu möglichen Querverweisen zwischen der Entführung und Ermordung Maria Bögerls und dem Suizid ihres Mannes gut ein Jahr später gehen derweil weiter.
Es gebe noch keine neuen Erkenntnisse, sagte der Polizeisprecher. Nach dpa-Informationen ist auch das Umfeld der 26 und 28 Jahre alten Kinder Bögerls im Visier der Polizei. Der Polizeisprecher sagte lediglich: „Wir ermitteln in alle Richtungen. Es gibt derzeit keine neuen Verdächtigen.“ Die Polizei habe auch immer wieder die Familie in die Ermittlungen mit einbezogen - Berichte über Streit mit Thomas Bögerl wegen schleppender Ermittlungen wollte er nicht bestätigen.
Zu Medienberichten, wonach die österreichische Polizei verwundert sei, dass die Heidenheimer bis heute nicht das Alibi eines in Linz inhaftierten deutschen Rockers überprüft habe, erklärte der Polizeisprecher, es gebe bislang keinen Bezug aus Österreich nach Heidenheim. Und da viele andere Dienststellen wegen eines Alibis kontaktiert werden müssten, dauere die Prüfung noch an.
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Autor: dpa | 18.07.2011
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Kommentare (1)
Mord ohne Täter ?
Nun hat man mit einem riesigen Polizeistab versucht die Umstände an den Mord der Frau Bögerl aufzuklären und ist wohl kein Schritt weiter gekommen. Das neue Opfer ist nun der Mann geworden nachdem die Polizei recht unsensibel erst mal den Verdacht auf ihn lenkte, Wie sollte der Mann mit diesem Druck auch weiter leben. Nach allem was nun von der Polizei bekannt gegeben wurde glaube ich das es sich um eine Ehekrise handelte, die Entführung vorgetäuscht wurde und dann aus dem Ruder gelaufen ist. So werden die Ermittlungen wohl ausgehen. Schade man hätte im Familienkreis das wohl gemeinsam anders lösen können. Die Kinder sollten mal ernsthaft um Aufklärung sorgen bevor die Spekulationen auch noch aus dem Ruder laufen.