Stauseepokal feiert Jubiläum

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Bereits 29 Mal kämpften die Turner (im Bild Christian Berczes aus Heidelberg) um den Stauseepokal der TG Schömberg. Am Sonntag steigt in Dotternhausen nun die 30. Auflage.  Foto: 

Als Präsentationsfläche für die Turner aus der Region sieht Heiko Baier den Stauseepokal. Der Abteilungsleiter der TG Schömberg erwartet am Sonntag, 24. September, zur 30. Auflage in Dotternhausen aber nicht nur Turner aus dem Zollernalbkreis.

Sogar aus der Schweiz reist dieses Jahr eine Mannschaft an. Der TV Horgen aus dem Kanton Zürich hat sich angekündigt. Insgesamt gingen bei der TGS über 2003 Anmeldungen ein, 203 dürfen antreten. Die Veranstalter um Organisator Baier könnten auch mehr Athleten bei ihrem Wettbewerb zulassen, doch der TGS-Abteilungsleiter zog eine Grenze und so mussten einige Turner auf die Warteliste gesetzt werden. Damit möchte man verhindern, dass die Wettbewerbe zu lange dauern und der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Das geschah nämlich im vergangenen Jahr, als 244 Turner in der Dotternhausener Sporthalle an die Geräte gingen. „Abends um 7 Uhr waren die letzten Wettkämpfe zu Ende – das ist zu lang“, sagt Baier.

Um dieses Mal nicht in Zeitnot zu geraten, strichen die Stauseestädter auch den Wettbewerb für den jüngsten Nachwuchs aus dem Programm. „Eigentlich ist das hier gerade für diese Turner eine Plattform, auf der sie sich zum ersten Mal präsentieren können“, meint der TGS-Funktionär, „aber wir bekommen den Wettkampf einfach nicht unter, es sprengt unsere Kapazität.“ Natürlich dürften sich die Kleinsten trotzdem beim Stauseepokal präsentieren, betont Baier. Allerdings müssten sie dafür in der nächsthöheren – und dadurch schwierigeren – Stufe antreten.

Ab 8 Uhr wird am Sonntag in Dotternhausen geturnt. Mit dabei ist dann auch wieder der TV Schiltach, dessen Herren zurzeit in der zweiten Bundesliga antreten. Bei den Damen sind mit Hoheneck, Neckarhausen und Balingen unter anderem drei Regionalligisten am Start. Zudem kommen neben den Balingerinnen auch weitere Vereine aus dem Zollernalbkreis. Schömberg, Geis-lingen, Ebingen und Meßstetten stehen in der Teilnehmerliste. „Mit der Qualität der Turner sind wir absolut zufrieden“, erklärt Baier. Gerade die höherklassigen Vereine würden den Stauseepokal oft als Standortbestimmung vor dem Saisonstart nutzen, so der Schömberger.

Die Turnveranstaltung feiert dieses Jahr Jubiläum. Zum 30. Mal wird der Stauseepokal bereits ausgerichtet. 1988 fand die erste Auflage statt. Dieter Baier, der Vater des heutigen TGS-Abteilungsleiters rief den Wettkampf ins Leben. „Seitdem ist der Stauseepokal über die Jahre hinweg gewachsen und hat sich zu einer soliden Veranstaltung entwickelt“, erzählt Heiko Baier. Die Teilnehmerzahlen seien ein Beleg für die gute Entwicklung des Stauseepokals, so der Organisator weiter. Große Veränderungen gibt es trotz des Jubiläums nicht. Kleine aber schon. „Wir werden versuchen, den Glanz in die Veranstaltung reinzubringen“, berichtet Baier. Wie das genau aussehen wird, das möchte der TGS-Funktionär nicht verraten. Es werde eine Überraschung geben, kündigt der Schömberger an. Eine Neuheit hat Baier aber doch schon im Vorfeld angekündigt: „Wir haben die Pokale aufwendiger und schöner gestaltet.“

Am Sonntagvormittag werden ab 8 Uhr die Wettkämpfe der modifizierten Kür ausgetragen. Nachmittags (ab 14 Uhr) sind dann die Pokalwettbewerbe geplant. Zum Abschluss treten die besten beiden Herren und Damen nochmals im Winners-Finale gegeneinander an.

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