Eishockey: Drittes Saisonspiel der Wild Wings in der DEL

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Dem 2:1-Sieg gegen Iserlohn ließen die Schwenninger Wild Wings am Auftaktwochenende eine 2:4- Niederlage gegen die Adler Mannheim folgen. Dennoch ist Trainer Pat Cortina vor dem Spiel gegen München guter Laune.  Foto: 

Pat Cortina ist nach dem Auftaktwochenende mit seinen Wild Wings überaus positiv gestimmt. „Mit solchen Leistungen können wir die Saison genießen“, erklärt der Kommandogeber der Schwenninger Kufencracks.

Seit der Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga (kurz: DEL) im Jahr 2013 hatten die Wild Wings ihr Auftaktspiele stets verloren. Das war diesmal anders. Die Wildschwäne siegten am Freitag in Iserlohn mit 2:1 nach Verlängerung. Dieser Erfolg hatte freilich vor allem einen Vater: Dustin Strahlmeier. Der SERC-Goalie hielt überragend – bis auf einen abgefälschten Schuss der Roosters. Außerdem verbuchte Will Acton in seinem 99. DEL-Spiel den 100. Scorerpunkt und Stürmer Mirko Höfflin markierte in der Verlängerung den Siegtreffer für Schwenningen. Nur zu gerne hätte Höfflin auch gegen seinen ehemaligen Keeper Dennis Endras am Sonntag getroffen.

Gegen die starken Adler aus Mannheim trafen für die Wild Wings jedoch Markus Poukkula und Tobias Wörle. Schwenningen verlor am Ende mit 2:4. „Es ist etwas blöd, dass wir gegen Mannheim nicht gepunktet haben. Allerdings würde ich sagen, Mannheim hatte 55 Prozent, wir 45 Prozent des Spieles“, analysiert Wörle. Der Sieg für die Adler sei am Ende auch nicht unverdient. „Mannheim hat schon individuelle Klasse und Geld schießt nun mal Tore“, so der SERC-Neuzugang. Dennoch: Viel hatte an diesem Tag nicht gefehlt und die „kleinen“ Wildschwäne hätten den „großen“ Adler mal wieder ein Bein stellen können. „Im zweiten Drittel sind wir, als wir zurücklagen, etwas von unserem Gameplan abgewichen, da haben wir es etwas schleifen lassen, hätten aber auch mehr Zweikämpfe gewinnen müssen“, befand Wörle, der zwar in der vergangenen Saison mit dem EHC Red Bull München Meister wurde, aber nur zwei Tore erzielte. „Wir wussten ja nicht so recht, wo wir stehen, auch weil wir kein Testspiel gegen eine DEL-Mannschaft gemacht haben. Wir haben an diesem ersten Wochenende aber schon gesehen, dass wir mithalten können“, zog der 33-Jährige ein positives Fazit.

Coach Cortina hatte für den Fall, dass die Wild Wings am Auftaktwochenende zwei gute Spiele hinlegen würden, „mindestens drei Punkte“ prognostiziert. Es wurden dann aber nur zwei. „Gegen Mannheim hätten wir einen Punkt verdient gehabt“, findet der ehemalige Nationaltrainer. „Aber wir können auf dem allen aufbauen, kämpferisch und spielerisch waren wir schon gut. Und ich hoffe, der Hockeygott hat das gesehen und wird uns in Zukunft auch die entsprechenden Punkte bescheren“, so Cortina.

Auffallend im Überzahlspiel der Wild Wings war, dass nie die Verteidiger, sondern immer nur die Stürmer den Abschluss suchten. „Das ist keine taktische Variante von uns. Vielleicht fehlt den Verteidigern noch etwas das Selbstvertrauen, das ist aber automatisch da, wenn sie zum ersten Mal getroffen haben“, so Wörle. Die Wild Wings müssen bereits am Donnerstag, 14. September (19.30 Uhr), beim Meister München, der wie Schwenningen zwei Zähler auf seinem Konto hat, antreten. Am Sonntag kommen die Krefeld Pinguine, die bislang erst einen Punkt ergattern konnten, in die Helios-Arena.

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