Burladingen startet mit Derbypleite in die Saison

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In einem packenden Derby unterlagen die Regionalliga-Volleyballerinnen aus Burladingen zum Saisonstart dem FV Tübinger Modell mit 0:3. In den ersten beiden Sätzen wäre mehr drin gewesen für den TSV.

Samstagabend war es soweit für Vanessa Neuburger, Nadja Kretschmann, Lene Götz, Lea Gruschwitz, Sarah Klatt, Ramona Stopper, Claudia Schmid, Nina Pfister, Katharina Hiller, Sara Zöllner, Nadine Hempke und Trainer Philipp Kurz: Das Dutzend des TSV Burladingen startete mit dem Heimderby gegen den FV Tübinger Modell in die neue Spielzeit. Neun Heim- und neun Auswärtsspiele stehen für die Schwarz-Roten insgesamt auf dem Programm, wobei der Auftakt gegen Tübingen für ein lachendes und ein weinendes Auge sorgte. „Es war knapp“, resümierte Kommandogeber Kurz nach rund anderthalbstündiger Spielzeit. „Die Dauer des Spiels sagt viel über die Kräfte-verhältnisse aus. 90 Minuten sieht man über drei Sätze nicht häufig.“

Gegen die Titelaspiranten aus der Universitätsstadt hielt der TSV über weite Strecken der Begegnung bemerkenswert gut mit, zog am Ende aber dennoch deutlich mit 0:3 den Kürzeren. Den ersten Durchgang krallten sich die Tübingerinnen mit 25:23, nachdem die Gastgeberinnen ihrerseits ihren Satzball nicht verwandeln konnten. Auch in Durchgang zwei bewies das Team aus der Universitätsstadt gegen couragierte Burladingerinnen beim 27:25 erstaunliche Nervenstärke, wehrte wiederum einen Satzball des TSV ab und stellte zugleich seine Ambitionen unter Beweis. Immerhin will der Vizemeister der vergangenen Saison das nachholen, was ihm jüngst verwehrt blieb: den Aufstieg in die 3. Liga, nachdem dem Förderverein in der zurückliegenden Runde die zweifelhaften Aufstiegsmodalitäten einen Strich durch die Rechnung machten.

Die Burladingerinnen bekamen das Leistungsvermögen der Tübingerinnen schließlich vor allem im dritten Satz zu spüren, als die Gäste den Schwarz-Roten nach dem 14:14-Zwischenstand kaum mehr Chancen auf einen Satzgewinn ließen und die Partie mit 25:17 für sich entschieden.

TSV-Trainer Kurz zollte seinen Damen nach der Auftaktniederlage Respekt: „Tübingen war stark, aber wir haben richtig gut dagegengehalten.“ Wirklich überraschend kam die vielversprechende Vorstellung seiner Damen für Kurz aber nicht: „Wir haben in den letzten Wochen höchst anständig trainiert – und das auch mit dem nötigen Spaß. Das Spiel gegen Tübingen war gleich eine schwierige Aufgabe. Wir wollten ein gutes Spiel abliefern. Das hat die Mannschaft erreicht.“ Vor der knapp zweiwöchigen Punktspielpause schlägt für die Burladingerinnen dennoch der vorletzte Tabellenplatz in der Regionalliga Süd zu Buche.

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