Lange „Wundheilung“ bei Neuer - Comeback zur Rückrunde

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Bayern-Torwart Manuel Neuer arbeitet an seinem Comeback. Foto: Federico Gambarini  Foto: 

Das Comeback von Fußball-Weltmeister Manuel Neuer beim FC Bayern München soll sich trotz einer langen Wundheilung nicht hinauszögern. Der deutsche Rekordmeister präzisierte Aussagen zum dritten Mittelfußbruch des 31 Jahre alten Kapitäns.

„Es findet noch eine Wundheilung statt innerhalb des Fußes. Die kann sogar bis zu einem halben Jahr dauern“, hatte Neuer im vereinseigenen TV-Sender berichtet. Eine so lange Wundheilung im Fuß sei aber nicht ungewöhnlich, hieß es am Samstag. Neuer war im vergangenen Monat bei einer Operation eine Platte im erneut gebrochenen linken Mittelfuß eingesetzt worden. Am Zeitplan, dass der Nationaltorhüter zum Start der Rückrunde im Januar wieder trainieren und spielen soll, halten sowohl der Spieler als auch der deutsche Meister fest.

„Es hängt natürlich immer vom Heilungsprozess ab“, sagte Neuer. „In der Reha läuft es gut bisher, ich bin sehr positiv und denke auch, dass es jetzt nach vorne geht.“ Der Kapitän der DFB-Auswahl hatte sich im Training einen Haarriss zugezogen. Er pausiert zum dritten Mal in diesem Jahr.

Neuer hat für 2018 ehrgeizige Pläne, nicht nur mit dem FC Bayern. Im kommenden Sommer will die deutsche Nationalelf bei der WM in Russland ihren Titel erfolgreich verteidigen. Dann will Neuer unbedingt dabei sein. „Das für Deutschland zu bestätigen, das gab es auch noch nie, das wäre natürlich ein Traum von uns allen“, sagte der Schlussmann.

Bundestrainer Joachim Löw verfolgt die Entwicklungen bei seiner Nummer 1 ebenfalls aufmerksam. „Man sollte den Teufel nicht an die Wand malen mit Manuel Neuer“, sagte Löw am Samstag in Mainz, wo sich die Nationalmannschaft auf das letzte WM-Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan vorbereitet. Mit Blick auf die WM 2018 mache er sich „aktuell keine Sorgen“, erklärte der Bundestrainer.

„Ich hoffe natürlich, dass Manuel Neuer nächstes Jahr so früh wie möglich wieder in das Training einsteigen kann und Spielpraxis hat“, sagte Löw. „Ich weiß, dass der Manuel schon in zwei, drei Monaten wieder auf dem höchsten Niveau sein kann. Er ist natürlich der beste Torwart überhaupt auf der Welt gewesen in den letzten Jahren.“

Neuer hat seit einem Jahr kein Länderspiel mehr bestritten. In dieser Zeit ist Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona immer mehr in den Vordergrund gerückt. Auf den 25-Jährigen setzte Löw auch beim Gewinn des Confed Cups in diesem Sommer in Russland.

„Er hat Ruhe, Sicherheit und Coolness. Wenn man jetzt von einem Torhüter hinter Manuel Neuer spricht, ist das im Moment der Marc ter Stegen“, sagte Löw. Am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) soll jedoch der Leverkusener Bernd Leno gegen Aserbaidschan im Tor stehen, wie der Bundestrainer in Mainz ankündigte.

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