TSG will gelungenen Start in die Rückrunde hinlegen

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Die Oberligafußballer der TSG Balingen haben eine gelungene Vorbereitungsphase absolviert und sind am Wochenende in ihrem ersten Rückrundenspiel gefordert – gegen den FSV Hollenbach.  Foto: 

Nun geht’s wieder los: Morgen um 15 Uhr wird die TSG Balingen beim FSV Hollenbach erwartet. Es ist für beide Teams das erste Oberliga-Pflichtspiel im neuen Jahr. Auf Platz drei steht die TSG vor dem offiziell 21. Spieltag.

Für Volkwein sind beide Positionen eine Momentaufnahme, denn noch sind in dieser Runde schließlich 14 Partien zu absolvieren. „Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung der Jungs. Die Mannschaft hat in der Hinrunde ihre Qualität und ihr Potenzial regelmäßig unter Beweis gestellt“, sagt er. Dennoch ist auch Volkwein nicht entgangen, dass sich zahlreiche Oberligisten hinter der Balinger Elf tummeln und auf Tabellenplatz drei schielen. 34 Punkte hat der Kreisstadt-Klub auf seinem Konto – mit Ravensburg, Neckarsulm (beide 33 Zähler), Pforzheim (31, ein Spiel weniger) und Spielberg (30) lauert ein Quartett den Volkwein-Jungs auf. Und die Stuttgarter Kickers 2 zum Beispiel, die als Tabellenelfte nur zwei Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben, weisen 27 Punkte auf. Ein schlechter Start nach dem Winter – und dieser Vorsprung könnte rasch dahinschmelzen.

Volkwein fordert im Hinblick auf die restliche Rückrunde daher Konstanz von seiner Mannschaft. „Wir wollen unseren Weg weitergehen“, sagt der 44-Jährige, der Ende voriger Woche auch deshalb seinen Vertrag bei der TSG vorzeitig um ein Jahr verlängerte. Der Coach glaubt, dass er seinen Spielern noch vieles beibringen kann. Die Mannschaft verkaufe sich schon sehr gut. „Dennoch haben wir als Team noch Luft nach oben, viele Spieler haben das Maximum ihrer Entwicklung noch längst nicht erreicht.“

Ein explizites Ziel für die restliche Runde will der Wehinger nicht ausgeben, zu ausgeglichen sei die Liga, zu schwer vorhersehbar diese Spielklasse. Dann legt sich Volkwein doch fest, zumindest ein bisschen: Wenn das Balinger Team, das vom Verein ausgegebene Ziel von Platz sechs erreichen könnte, könne man von einer hervorragenden Runde sprechen. „Wir werden weiter an unsere Grenzen gehen und uns in der oberen Tabellenregion festsetzen.“

Hollenbach bringt es als Oberliga-16. derzeit auf lediglich 18 Zähler. Beim FSV hat Marcus Wenninger aus Freiberg in der Winterpause den langjährigen Kommandogeber Ralf Stehle als Trainer abgelöst, von dem sich der Verein getrennt hat. Mit dem Oberliga-Urgestein soll den Hollenbachern der Klassenerhalt gelingen. Auch Volkwein hat die Wenninger-Truppe noch längst nicht abgeschrieben. „Das ist eine willensstarke Mannschaft, die über ihre Physis kommt“, weiß der Balinger Trainer. „Ein unbequemer Gegner, der nach dem Trainerwechsel noch schwerer einzuschätzen ist.“

Das Hinspiel gewannen die Eyachstädter in der Hinrunde mit 3:1. Er jedenfalls glaube, dass es ein zweikampfbetontes Duell werde, zumal nach der spielfreien Zeit die spielerischen Elemente noch nicht vollends verankert seien, sagt Volkwein. Ohnehin sei es für jede Mannschaft immer schwer, anhand der Testspiele einzuschätzen, wo man nach der Wintervorbereitung stehe. „Wir wollen nach uns schauen, unser Spiel durchziehen, rechnen aber damit, dass es ein schwieriges Spiel wird, in dem wir auf alles gefasst sein müssen.“ Die Abfahrt nach Hollenbach ist um 10.15 Uhr.

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