Neue Aufgabe für Di Lucia bei der TSG Balingen

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Als Spieler trug Felice Di Lucia 15 Jahre lang das Trikot der TSG Balingen und avancierte so manches Mal zum Matchwinner. Nun übernimmt der ehemalige Mittelfeldspieler das Amt des Spielleiters beim Kreisstadt-Klub.  Foto: 

Felice Di Lucia ist zurück. Der Ex-Mittelfeldspieler, der schon von 2000 bis 2016 im Dienste des Fußball-Oberligisten stand, wird neuer ehrenamtlicher Spielleiter der TSG Balingen. Maurizio Mammato übernimmt als Eventmanager.

Die Personalie, die im Vorgriff auf die Hauptversammlung mit Wahlen am 17. August (19.30 Uhr, Stumpp-Business-Club) vorgenommen wurde, hat einige interne Rochaden zur Folge. So wird der frühere Oberliga-Spieler unter anderem von Marc Schuster unterstützt, der als neuer Sportkoordinator das Bindeglied zwischen Jugend- und Erwachsenenbereich darstellt. Weiterhin gehören dem Spielausschuss auch Abteilungsleiter Uwe Haußmann und dessen Stellvertreter Ralph Conzelmann, der den vakanten Spielleiterposten bis dahin übergangsweise mit übernommen hatte, an.

Als Sportkoordinator fällt Marc Schuster insbesondere die Aufgabe zu, einen Jugendausschuss aufzustellen. Zudem soll er die Ausbildungskonzeption unter mithilfe von Trainerkollegen und Jugendkoordinator Fabian Fecker verfeinern und überwachen sowie organisatorische Abläufe begleiten. Im Bereich der Aktiven übernimmt Schuster wie bisher administrative Tätigkeiten und bildet mit Conzelmann, Haußmann und Di Lucia den operativen Spielausschuss. Di Lucia wiederum ist der direkte Ansprechpartner der Oberliga-Elf und wird, falls notwendig, zwischen Trainer, Mannschaft und Abteilungsführung vermitteln. Zudem beteiligt er sich aktiv an der künftigen Kaderplanung.

Einen neuen Marketingchef hat die TSG auch: Eventmanager Maurizio Mammato, der sich schon als Jugendtrainer im Verein einbringt. Mammato löst Michael Klas ab, der kürzer tritt. Der neue Marketingleiter steckt aktuell in der Vorbereitung des TSG-Erlebnistages am 23. Juli.

Auch personell hat die TSG ihren Oberliga-Kader qualitativ nochmal aufgestockt. Zum Beispiel sicherten sich die Verantwortlichen Daniel Seemann, der vom SSV Reutlingen 05 kam. Dem Wechsel waren widersprüchliche Äußerungen zwischen Spieler und Ex-Trainer Jochen Class vorausgegangen. Laut „Schwäbisches Tagblatt“ hatte letzterer den Abgang Seemann damit begründet, dass der Offensivmann nicht ins „Balleroberungssystem“ passe. Seemann selbst erwiderte, er habe den Verantwortlichen frühzeitig über seine Abschiedsintention aufgeklärt. Er habe in Reutlingen das Kameradschaftliche vermisst, sagte Seemann. Deshalb habe es ihn auch jedes Jahr gereizt, nach Balingen zu wechseln: „Da kenne ich viele, das ist eine geile Truppe.“

Warten heißt es bei Roman Lazarovych, der seine Ausbildung beim ukrainischen Topklub Dynamo Kiew durchlief. Die Verantwortlichen warten auf Rückmeldung der Behörden, auch ausländischer. Volkwein macht keinen Hehl daraus, dass er den Ukrainer gerne im TSG-Trikot sähe. Lazarovych, 22 Jahre jung und Mittelfeldspieler, trainiert schon mit den TSGlern. Der Balinger Trainer sagt: „Er wäre eine echte Verstärkung für uns.“ Und Volkwein ist zumindest leicht optimistisch, dass es mit der Freigabe klappen kann. „Unsere Chancen stehen so schlecht nicht“, sagt er. „Aber bis zum Saisonstart wird das wohl nichts.“

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