Bisingen scheitert an Fehlastädter Defensive

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Der FV Bisingen ist ganz unten angekommen. Nach dem Bezirksliga-Abstieg vergangenes Jahr muss der FVB nun den Gang in die Kreisliga B antreten. Mit 2:3 verlor Bisingen in der Relegation gegen den 1. FC Burladingen 2.

Die Kuhloch-Kicker zeigten in der ersten Spielhälfte die bessere Spielanlage. Der FVB kombinierte sich immer wieder durch das Mittelfeld und setzte seine Offensivkräfte mit präzisen Steilpässen in Szene. Burladingen agierte aber in der Defensive stark und so kam Bisingen nur zu einer großen Torchance: Nach einem Steilpass traf Giuseppe Fiorenza in der 22. Minute den Pfosten. Bei allen anderen FVB-Chancen war vor allem der Burladinger Torhüter Rick Fauser auf dem Posten. Zudem rannten die Bisinger immer wieder ins Abseits oder es fehlte ein Abnehmer im Zentrum. Die Fehlastädter zeigten sich hingegen eiskalt vor dem gegnerischen Tor. In der 23. Minute landete das Leder bei Ante Cavic, der zwei Gegenspieler stehen ließ und einnetzte. Ansonsten war von der Burladinger Offensive nicht allzu viel zu sehen. Die abgefeuerten Weitschüsse verfehlten das Ziel oder wurden zur leichten Beute für FVB-Keeper Stefan Volm.

Auch nach dem Seitenwechsel brachte Bisingen nicht viel zuwege. Die Burladinger verlagerten sich unterdessen aufs Kontern – und das mit Erfolg. Ein langer Ball landete bei Patrick Scheu, der Christian Cattaneo bediente (62. Minute). Die Fehlastädter drehten nun richtig auf, ein erneuter langer Ball nach einem Konter verwandelte Dogukan Sarigülle zum 3:0. Es schien alles für einen Sieg der Burladinger zu sprechen, doch Bisingen hatte sich noch nicht aufgegeben. Nach einem Doppelpack von Volker Heizmann (78., 80.) musste der FCB noch um den Sieg bangen. Doch Burladingen fing sich schnell und wurde bis zum Abpfiff nicht mehr ernsthaft vom FVB, der in der 91. Minute noch Fiorenza (gelb-rote Karte) verlor, geprüft.

„Es ist eine wahnsinnstolle Sache für den Verein, als B-Liga-Vizemeister einen A-Ligisten in der Relegation geschlagen zu haben“, jubelte Burladingens Trainer Wilhelm Scheu nach dem Sieg und dem damit verbundenen Aufstieg. „Wir wollten defensiv erst einmal stabil stehen, was sehr gut geklappt hat“, so Scheu. Sein Gegenüber Klaus Knily räumte ein: „Das war von uns spielerisch zu wenig, das reicht nicht.“

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