Bezirksliga: Wenig Tore, viele Chancen

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Der SVG versuchte zu stören und den Grün-Weißen schon früh den Ball abzuluchsen.  Foto: 

Schon allein durch die räumliche Nähe der beiden Vereine bot das Spiel am Donnerstagabend zwischen Stetten/Haigerloch und Gruol Spannung. Doch auch die Tabellensituation versprach eine interessante Partie auf dem Rasen des SVS.

Aufsteiger Gruol hatte bislang noch keine Niederlage in der Bezirksliga einstecken müssen. Der SVS hingegen schon, die Grün-Weißen rangierten aber dennoch im Tableau mit einem Punkt mehr vor dem SVG. Und Stetten begann druckvoll. Vorne wurde häufig Marco Rebholz auf der linken Seite als Anspielstation gesucht und gefunden. In der zweiten Minute bediente dieser Patrick Pitzen, der den Ball über das Tor drosch.

Der SVG versuchte zu stören und den Grün-Weißen schon früh den Ball abzuluchsen, vertändelte diesen aber meistens gleich wieder. Gruols Mehmet-Turan Adibelli steckte in der elften Minute auf Florian Rebholz durch. Der konnte das Leder nicht richtig annehmen kein Problem für die SVS-Abwehr, die vor dem Tor klärte.

Nach einem Freistoß tauchte Florian Rebholz wieder vor Kasten der Hausherren auf. Doch Stettens Torwart Florian Stengel parierte (14. Minute). Dann kam Marco Rebholz auf der Gegenseite über rechts doch das Zusammenspiel mit Pitzen wurde von SVG-Keeper Mario Göttler gestört.

Nach einer Viertelstunde setzte der Regen ein. Das tat dem Spiel aber keinen Abbruch ganz im Gegenteil, es wurde sogar schneller. In der 22. Minute nutzte Pitzen die Chance nach einer Ecke nicht. Florian Rebholz vergab die nächste gute Möglichkeit für die Gastgeber nach Zuspiel von Enrico Baiker (25.). Auf der Gegenseite vergab Selcuk Bahadir (26.), schoss rechts am Kasten vorbei.

Stetten drückte dem Spiel auch in der Folge seinen Stempel auf, Gruol überraschte aber immer wieder. So wie in der 28. Minute, als Danny Schmid für Aufruhr im Stettener Strafraum sorgte. Oder Florian Rebholz, der aber an SVS-Keeper Stengel scheiterte (42.).

Die Grün-Weißen offenbarten unterdessen Schwächen im Abschluss. Ohne diese Probleme und einen wachsamen Gruoler Torhüter hätten die Hausherren zu diesem Zeitpunkt schon längst in Führung liegen können. So ging es aber beim Stand von 0:0 in die Kabinen.

Nach der Pause war Gruol wacher, die Konter der Blauen wurden gefährlicher auch wenn Stetten/Haigerloch weiter spielerisch überlegen schien. Der SVG legte jedoch einen größeren Drang zum Tor an den Tag. Schmid setzte einen Freistoß erst in die Mauer, dann übers Tor (54.). Die eindeutigen Chancen blieben aber trotz vieler Versuche auf beiden Seiten Mangelware.

Nach einer Stunde flachte das Spiel ab, die meisten Aktionen spielten sich im Mittelfeld ab. Die ereignislose Phase hielt aber nicht allzu lang an. Beide Teams wollten die Führung aber es fehlte der entscheidende Pass oder das Quäntchen Glück, die hundertprozentigen Chancen blieben so zunächst aus.

Dann jedoch zog Stettens Tobias Seibold ab, schoss aber Göttler direkt in die Arme (79.). Pitzen kam anschließend noch einmal gefährlich vors Gästetor, doch Göttler warf sich dazwischen und rettete (84). Den nächsten Stettener Angriff konnte der SVG-Keeper jedoch nicht mehr halten. Tobias Seibold köpfte den Ball zum 1:0 ins Tor (85.). Lange hielt die Führung aber nicht. Zwei Minuten später war es der SVS selbst, der durch Manuel Wagner noch den Ausgleich erzielte (87.).

„Ein bitteres Unentschieden“, resümierte SVS-Trainer Christoph Bogenschütz. „Das sind zwei Punkte zu wenig“, meinte der Kommandogeber der Grün-Weißen. Die Chancenverwertung sei schon in den vergangenen Wochen immer ein Manko gewesen, so Bogenschütz.

Auch auf Seiten des Gegners trauerte man den Punkten hinterher. „In der zweiten Halbzeit haben wir ganz klar dominiert. Leider haben wir es verpasst, uns zu belohnen“, sagte SVG-Spieler Andreas Kohle. „Für uns war es allgemein ein schweres Spiel, wir hatten heute viele Ausfälle, aber die Jugendspieler haben gut mitgezogen“, bilanzierte Kohle.

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