Segelflugvereine fusionieren

Die Fusion der Vereine Aero-Club Roba und SFC Tuttlingen zum Aero-Club Klippeneck wurde vergangene Woche offiziell vollzogen.

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Ein ganzes Jahr dauerte es, bis alle Einzelheiten der Fusion der beiden Segelflugvereine Aero-Club Roba und SFC Tuttlingen geklärt waren. Dabei ging es um die Zusammenführung der beiden Flugzeugparks, um das Ausarbeiten einer Vereinssatzung und nicht zuletzt um die Findung eines neuen Namens für den gemeinsamen Verein. "Ein neues Kunstwort zu kreieren, wie wir es vor zehn Jahren bei der Fusion der Rottweiler, Balinger und Oberndorfer Segelflieger gemacht haben, hätte nicht viel Sinn gemacht. Einen vierten Ortsnamen unterzubringen schien un-möglich und so lag es nahe, den Namen des Segelfluggeländes zu verwenden, auf dem wir unseren Sport betreiben", sagt Harald Blocher, Vorstand des Aeroclub Roba und nun neuer Vorstand beim Aero-Club Klippeneck. "Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass es noch eine ganze Reihe anderer Vereine gibt, die auch auf dem Klippeneck beheimatet sind und mit denen wir schon seit Jahren in der Arge Klippeneck freundschaftlich zusammenarbeiten", führt Blocher weiter aus.

Bei zwei außerordentlichen Hauptversammlungen der Vereine im November v war es dann soweit: Der Zusammenschluss wurde jeweils einstimmig beschlossen. Unter den Augen von Notar Hubert Baum setzten die Vorstände der beiden Vereine ihre Unterschriften unter den Verschmelzungsvertrag. Jetzt war es die Aufgabe des Notars, die Fusion mit der Auflösung der alten Vereine und der Eintragung des neuen Vereins zum Abschluss zu bringen. Der neue Verein wird von 109 Mitgliedern getragen. 60 davon sind aktive Piloten und können nun auf einen Flugzeugpark von elf Flugzeugen zugreifen. Davon sind zwei Schulungsdoppelsitzer und zwei einsitzige Schulungsflugzeuge, die aber auch zum Leistungssegelflug taugen. Die Sparte Motorflug ist mit einem Ultraleichtflieger und zwei Reisemotorseglern gut ausgestattet.

Die Zeit bis zur endgültigen Ummeldung der Vereine wurde, wie in der Wintersaison bei den Segelfliegern üblich, zur Überholung der Flugzeuge genutzt. In den Werkstätten in Rottweil und Balingen haben die Vereinsmitglieder ihre Flieger geputzt, aufpoliert und kleinere Reparaturen vorgenommen, damit der Fachmann vom Luftfahrttechnischen Betrieb bei der Jahresabnahme (so etwas wie der TÜV für Flugzeuge) nichts zu beanstanden hatte.

Bei gutem Wetter steht dem Start in die neue Saison am Wochenende also nichts mehr im Wege. Gleich zu Anfang ist ein Fluglager während der Osterferien auf dem Klippeneck geplant. In den Pfingstferien geht es dann zu einem Fluglager nach Bad Sobernheim in Rheinland-Pfalz. Hierbei bekommen die Flugschüler und auch die erfahreneren Piloten die Möglichkeit, eine fremden Platz und ein neues Segelfluggebiet kennen zu lernen.

Auch einen Schnupperkurs nach dem Motto "Pilot für einen Tag" soll es in diesem Jahr wieder geben. Dabei können Interessenten unter fachmännischer Unterstützung durch einen Fluglehrer auf dem Pilotensitz Platz nehmen und erfahren, wie es ist, mit dem Steuerknüppel in der Hand ein Segelflugzeug zu lenken.

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