Lehrerin oder Superstar

Spannend wars! Mit leuchtenden Augen erzählt die zehnjährige Viertklässlerin Cassandra Schneider von ihrem außergewöhnlichen Erlebnis: Sie besuchte das Casting von "DSDS-Kids" in München.

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Oma Hedwig Schneider ist total stolz auf ihre Enkelin Cassandra, die am Ostermontag beim ersten großen Casting für "DSDS Kids" mitgemacht hat. Ende April wird die Albstädterin wissen, ob sie dabei ist. Foto: Holger Much

"Als wir losfuhren, war ich nicht aufgeregt", erzählt Cassandra Schneider. "Aber als wir dann in München vor der Alten Kongresshalle standen, war ich schon nervös", fügt sie grinsend hinzu. Die selbstbewusste Zehnjährige, die gerne DSDS schaut und hier besonders für Fabienne und Pietro Lombardi schwärmt, wollte schon immer selbst einmal zum Casting gehen und erleben, wie so etwas vor sich geht. Nun, mit dem neuen Format "DSDS Kids" hat sie ihre Chance ergriffen - und schwärmt.

Morgens früh um vier Uhr ging es am Ostermontag los, mit Oma Hedwig Schneider, Tante Bianca Gajek, Cousin Kevin Schneiderund Familienfreundin Nadine Rothenhäusler im Auto ab nach München. Um 7 Uhr war die blauweiße Hauptstadt erreicht. Vor und in der Alten Kongresshalle wimmelte es von hoffnungsfrohen Sprösslingen, nervösen Eltern und Großeltern.

Mehrere tausend Kinder wurden in die verschiedenen Räume mit Jury-Teams geführt, in Fünfergruppen angehört und zusätzlich gefilmt: "Wir mussten uns zuerst vorstellen, wie wir heißen, woher wir kommen und so - und dann mussten wir eben singen." So aufgeräumt wie Cassandra Schneider im Interview wirkt, so locker scheint sie sich auch im Casting vor den TV-Profis gegeben zu haben, denn der Auftritt lief offenbar richtig super: "Unsere Gruppe war sehr gut, wir wurden alle gelobt", sagt Cassandra, die sich das Lied "Ich bin" von LaFee ausgesucht hatte. So ein Casting mitzumachen fand sie "richtig klasse".

Nur darüber, dass sie Dieter Bohlen, das prominente Gesicht der Casting-Show, nicht getroffen hat, ist sie etwas enttäuscht. Aber die Juroren, die sie angehört hätten, seien immerhin auch sehr nett gewesen.

Bereits um 11 Uhr war die junge Ebingerin fertig mit ihrer Vorstellungsrunde. Also nutzte man die Gunst der Stunde und bummelte noch gemeinsam durch das früh-lingshafte München, kostete bayerische Spezialitäten, um dann am Nachmittag gemütlich wieder nach Hause zu fahren.

Auf die Frage, was für ein Gefühl sie hat, möchte Cassandra Schneider noch nicht antworten. Vielmehr möchte sie alle Optionen für ihre Zukunft offen lassen: "Super-Star", wenn sie weiterkommen würde. Und wenn nicht, möchte die nach eigener Einschätzung gute Schülerin eben Lehrerin werden.

Ihre Lieblingsfächer sind Deutsch und Kunst, erzählt Cassandra Schneider. In ihrer Freizeit singt die Schalksburgschülerin oder ist begeistert beim Garde- und Showtanz des TSV Ebingen dabei. Wenn da mal kein Showtalent drin steckt. . .

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