Das Sammler-Paradies

Die 38. internationale Mineralien-, Fossilien- Schmuck- und Edelsteinbörse hielt alle Bodenschätze dieser Erde parat. Über 3000 Besuchern kamen am Wochenende nach Tailfingen und gruben nach Schätzen.

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  • Funkelnde Steine und funkelnde Augen: Passionierten Sammlern geht bei der Mineralien- und Fossilienbörse das Herz auf. Fotos: Horst Schweizer 1/2
    Funkelnde Steine und funkelnde Augen: Passionierten Sammlern geht bei der Mineralien- und Fossilienbörse das Herz auf. Fotos: Horst Schweizer
  • Lotte Leitner aus Tailfingen freut sich über spannende Funde und kleine Entdeckungen. Sie besucht regelmäßig die Mineralienbörse in der Zollernalbhalle. 2/2
    Lotte Leitner aus Tailfingen freut sich über spannende Funde und kleine Entdeckungen. Sie besucht regelmäßig die Mineralienbörse in der Zollernalbhalle.
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Mit der internationalen Mineralien-, Fossilien-, Schmuck- und Edelsteinbörse stand Albstadt erneut im Fokus. Die Veranstaltung unterstrich eindrucksvoll, welchen Stellenwert sie genießt. Groß war erneut das Interesse der Liebhaber von Edelsteinen, Diamanten oder Kristallen, denen 75 Aussteller aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Tschechien und Russland Prunkstücke und Schätze dieser Erde präsentierten. Smaragde, Diamanten, Edelsteine, roh und geschliffen und in einzigartigen Schönheiten funkelten und glitzerten im Scheinwerferlicht. Der Zollern-Alb-Halle wurde damit, sehr zur Freude der interessierten wie auch kaufwilligen rund 3 000 Besucher, ein besonderes Flair verpasst.

Zum festen Besucherkreis gehört auch Lotte Leitner aus Tailfingen. Die seit langer Zeit begeisterte Sammlerin entdeckte am Samstag einige Stücke, so auch einen Buddha in Goldfluß: "Ich finde diese Börse mit so vielen Mineralien großartig. Auch dass das staatliche Museum Stuttgart immer mit dabei ist, ist toll." Ebenfalls zu den Stammgästen zählt das Tailfinger Ehepaar Engelhardt. Während der frühere HNO-Arzt - "ich bin Sammler in kleinem Maße, daher sind wir immer hier" - sich mit Vorliebe für Fossilien interessiert, geht der Blick von Ehefrau Inge zum Schmuck. Sie wurde ebenso fündig wie viele andere Besucher. Dass das staatliche Museum Naturkunde Stuttgart seit Jahren ein fester Begleiter der Börse ist, stuft Thomas Hugger hoch ein. Heuer wurde der Öffentlichkeit erstmals ein Skelett eines Flugsauriers präsentiert. Die Organisatoren sind stolz, dass es eine große Stammkundschaft gibt. Für diese ist der Besuch fast ein Pflichttermin, um sich am Angebot von Bodenschätzen aller Art von A wie Amethyst bis Z wie Zinnober-Opal zu erfreuen.

Das Ehepaar Thomas und Gerlinde Hugger, seit 2004 Organisatoren und Messemacher mit großem Engagement und Herzblut, zeigten sich mit dem Besuch zufrieden. Allerdings gab es durch die witterungsbedingt schwierige Situation am Freitag kurzfristig Absagen zweier Aussteller: "Im ersten Moment enttäuschend, doch konnten die Plätze durch die vorhandene Warteliste relativ schnell gefüllt werden", kommentiert Thomas Hugger.

Der rührige Organisator macht keinen Hehl daraus, dass diese Albstädter Veranstaltung aus ihrer Sicht für die Händler eine der guten Messen sei. Und nur zu bewerkstelligen, wenn die gesamte Familie, wenn Verwandte und Bekannte mithelfen.

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