Gegen den Fachkräftemangel

Gegen den Mangel an Fachkräften: Das Projekt "Berufswahlkompass Plus ZAK" hat eine Verbesserung der Berufswahlkompetenz von Schülern und die Erhöhung der Ausbildungsreife zum Ziel.

SWP |

Im Rahmen des Projekts "Berufswahlkompass Plus ZAK" setzen sich die Agentur für Arbeit, die Südwestmetall und der Europäische Sozialfonds für Berufe mit Zukunft ein. Gestern gab es ein Zusammentreffen an der Beruflichen Bildung gGmbH (BBQ ) in der Steinachstraße in Balingen.

Das Projekt hat eine Verbesserung der Berufswahlkompetenz von Schülern und die Erhöhung der Ausbildungsreife zum Ziel. Durch Angebote in der erweiterten vertieften Berufsorientierung werden im Unterricht und in Kleingruppen Themen wie Stärken/Kompetenzen, Anforderungsprofile in unterschiedlichen Berufen, Bewerbungstraining, Kooperationsveranstaltungen mit regionalen Unternehmen . . . behandelt. Zusätzlich findet eine sozialpädagogische Begleitung der Schüler statt, um sie im Berufsfindungsprozess zu unterstützten.

In Metall-AGs in der Praxiswerkstatt von BBQ können interessierte Schüler ihre Fähigkeiten für M+E-Berufe testen. Auch Mädchen sollen durch dieses Modul für gewerblich-technische Berufe sensibilisiert werden und ihr Berufswahlspektrum erweitern.

Die Projektinhalte sollen dem drohenden Fachkräftemangel - besonders im metall-verarbeitenden Gewerbe - entgegenwirken. "Die Begeisterung und die hieraus resultierende Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs liegt uns und unsren Mitgliedsfirmen besonders am Herzen", so Dr. Jan Vetter, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Reutlingen. Der Chef der Agentur für Arbeit Balingen, Georg Link, bestätigt einen hohen Fachkräftebedarf in der Region, bedingt durch den demografischen Wandel.

Das Projekt "Berufswahlkompass Plus ZAK" mit dem Schwerpunkt industrielle Metallberufe gibt es in Vorabgangs- und Abgangsklassen in Werkrealschulen und einer Realschule im Zollernalbkreis. Es handelt sich um ein landkreisweites Projekt, das in folgenden acht Schulen umgesetzt wird: WRS Hechingen, GWRS Burladingen, GWRS Frommern, GWRS Sichelschule Balingen, WRS Hohenbergschule Albstadt, GWRS Lutherschule Albstadt, Längenfeldrealschule Balingen, GWRS Schömberg. Pro Projektjahr werden 320 Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt betreut. An jeder Schule ist eine Projektleiterin von BBQ als feste Ansprechpartnerin vor Ort, die die Projektinhalte mit den Schülern in Kooperation mit Lehrkräften und den Berufsberatern der Agentur für Arbeit umsetzt.

Erfreulich ist, dass das Projekt erstmals mit einer Laufzeit von zwei Jahren finanziert werden kann, sagt Heinz Schwager, Regionalleiter der Berufliche Bildung gGmbH in Balingen. Diesen Aspekt unterstreicht Sozialdezernent Eberhard Wiget, der das Projekt als wichtiges und nachhaltiges Instrument zur Berufsorientierung im Landkreis sieht.

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