Gedächtnisprofi Gregor Staub macht Meßstetter fit für alle Lebenslagen

Einen "Mega Memory Tag" für Schüler, Lehrer, Eltern und Jedermann veranstaltete der Meßstetter Förderverein Gymnasium in der Festhalle. Referent war Gedächtnistrainer Gregor Staub aus der Schweiz.

WERNER LISSY |

Gedächtnistrainer Gregor Staub vermittelte in Meßstetten den ganzen Tag über in drei Einheiten zunächst den Schülern des Gymnasiums, dann den Lehrern und am Abend den Eltern und allen Interessierten die von ihm entwickelten Techniken und Lernstrategien des Memorierens.

Die Meßstetter Festhalle war am Abend mit über 400 Eltern und weiteren Gästen aus Wirtschaft, Politik, der Bundeswehr und Vereinen voll besetzt. Der Fördervereinsvorsitzende Bernd Romer und Vorstand Andreas Eckl von der Volksbank Heuberg zeigten sich über die unerwartet hohe Resonanz sehr erfreut. Man habe mit der Veranstaltung voll ins Schwarze getroffen. Mental sollte man sich darauf einstellen, fünf Jahre alt zu sein, weil sich Kinder durch bildliche Vorstellungen alles besser vorstellen können, stieg Gregor Staub in das Gedächtnistraining ein. Zunächst ging es um das Namensgedächtnis. Durch das Merken von Kleidungsstücken, Schmuck und Haartracht entstanden Beziehungen zu den Namen, so konnte man sich den Namen auch besser merken.

Nach dieser Vorgehensweise können bis zu 80 Namen in 20 Minuten erlernt werden. Bei allen Gedächtnistrainings wären vier bis fünf Wiederholungen gut.

Um Fremdsprachen leichter zu erlernen, forderte Gregor Staub die Gäste auf, die Füße gerade aufzustellen und die Hände auf die Knie zu legen. In zweieinhalb Minuten konnten die Besucher durch den Bezug auf zuvor am Körper festgelegte Merkmale zwölf englische Wörter aussprechen und in drei Minuten von eins bis zehn auf Thailändisch zählen.

Über das kleine Einmaleins führten verblüffende Rechenlösungen vom Multiplizieren einfacher Zahlen bis hin zu Zahlen im Quadrat. Es habe ihm großen Spaß gemacht, als am Morgen die Schüler überaus motiviert dabei waren und nicht mehr aufhören wollten, Rechenaufgaben zu lösen, erzählte der Gedächtnisprofi.

Wie kann man sich 20-stellige Zahlen merken? So lautete die nächste Aufgabe für die Besucher. Auch dafür gab es einen Spickzettel in Form von Begriffen, die sich auf die lange Zahl in mehreren Abschnitten bezogen. Zwölf Männer und Frauen wurden auf die Bühne gebeten. Von ihnen musste sich das Publikum die Vornamen merken. Schuhe, Ketten, Schals, Kragen und Haare dienten als Erkennungsmerkmale. Die Besucher konnten nach dreimaligem Üben die Personen "blind" erkennen. Zehen, Fuß, Knie, Hüfte, Bauch, Herz, Hals, Gesicht und Haare bildeten die Spickzettel für das Merken von den deutschen Ministerien und den Ministerpräsidenten.

Zum Schluss verriet Gregor Staub noch, wie man sich Witze besser merken kann. Hierzu wurden Gegenstände und Merkmale in der Halle als Gedächtnisstützen herangezogen. Der Gedächtnisprofi verstand es vortrefflich, durch die vorher festgelegten Gegenstände die passenden und für große Heiterkeit sorgenden Witze zu interpretieren. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Von der ersten Minute an blieben die Gäste aufmerksam am Ball, machten sehr gut mit und bedankten sich für die Lehrstunde mit brausendem Applaus. Dem Dank schloss sich Schulleiter Norbert Kantimm an.

Info Weitere Infos gibt es im Internet unter www.gregorstaub.com.

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