Pius Pfeffer stellt seine Arbeiten im Junginger Pfarrhaus aus

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Kunst aus Rangendingen kommt an: Pius Pfeffer und seine Frau Magda mit Enkelkind Selina (links) bei der Vernissage vor zahlreichen Gästen im St.-Silvester-Raum des Junginger Pfarrhauses.  Foto: 

Der herzliche Empfang bei der Vernissage zog sich wie ein roter Faden bis zum Ende der Kunstausstellung „Die Wucht der Farbe“ im Silvester-Raum des Junginger Pfarrhauses. Die Besucher zeigten sich begeistert und beeindruckt über das experimentelle Malen des Hobbykünstlers Pius Pfeffer aus Rangendingen. Johannes Amann hatte durch ein festliches Intermezzo für musikalische Frühlingstimmung gesorgt: „Im Prater da blühen die Bäume“.

Seit zehn Jahren widmet sich Pius Pfeffer der Malkunst. Er hat sich entschieden für die abstrakte und expressionistische Variante. Dies wusste der Sprecher des Junginger Gemeindeteams besonders zu würdigen, indem er zu Beginn die Frage aufwarf „Was ist eigentlich Kunst?“. Er beantwortete sie gleich ganz klassisch mit einem Zitat des Dichters Jean Paul: „Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.“ Das treffe bei Pius Pfeffer besonders  zu, sagte der Sprecher, gerade weil seine Kunst dazu beitrage, den Alltag zu verschönern.

Kurz und knapp gab der Künstler die große Bandbreite seiner Malkunst preis. Er malt Öl- und ebenso Acrylbilder und mag kräftige Farben, die durch verschiedene Materialien eine lebhafte Oberfläche zeichnen mit Schatten, Tiefen, ausgewogenen Verhältnissen zu Räumlichkeit, Licht und Farbgestaltung. Pius Pfeffer wird inspiriert durch die Lebensfreude, die auch aus seinen Bildern spricht. Beim Gemälde „Roter Platz“ zum Beispiel, das in kräftigem Rot, Grau und Weiß gehalten ist, waren die Ausstellungsbesucher tief berührt von den Kontrasten, die diese Farben hervorrufen.

Die Farbe des Blutes habe es ihm halt angetan, sagte Pius Pfeffer über die Wahl der Farben. Gold und Silber verwendet er ebenfalls gern. Diese Farben stehen für Pius Pfeffer für Weisheit, Klarheit und Lebenskraft. Dabei betonte der Künstler die geradezu „übersinnliche“ Fähigkeit der Farbe Silber, die er in seinen 14 Junginger Exponaten mehr als deutlich zum Ausdruck bringt.

Kunst im Pfarrhaus. Nur einen Tag lang war die Junginger Ausstellung zu sehen. Wenn einmal etwas weniger Leute kamen und gingen, nahm sich Pius Pfeffer gern Zeit für eine Unterhaltung über seine Art zu malen. Es war auf jeden Fall wieder ein großes Publikumsinteresse vorhanden. Das Gemeindeteam der Seelsorgeeinheit Burladingen-Junigngen hatte erneut den richtigen Riecher gehabt mit seiner Veranstaltung, die Teil des beachtlichen Jahresprogramms ist. Mancher ließ sich nieder zu einem Schwätzle, und bei Kaffee und Kuchen endete die Kunstausstellung durchaus gesellig.

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