WOHIN AM WOCHENENDE?: Willkommen in der Verkehrshölle

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Soooooooooo lang sind die Laster, die sich durch Killer quälen.  Foto: 

Sind Sie diese Woche schon durchs Killertal gefahren und haben die mittlerweile legendäre Umleitung durch Killer und Ringingen erlebt - vielleicht sogar in morgendlichen oder spätnachmittäglichen Stoßzeiten? Na denn, willkommen in der Verkehrshölle!

Besonders eindrücklich ist das Spektakel - die HZ hat schon berichtet - in der Killermer Hofstättstraße, wo der Bahnübergang im Scheitelpunkt einer dazu noch ansteigenden Haarnadelkurve liegt. Was sich hier abspielt, ist ein fortwährender gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr. Alle paar Minuten kommt hier ein (wahlweise) bulgarischer, rumänischer oder ungarischer Vierzigtonner mitten auf den Gleisen zum Stehen, weil ihm just im selben Moment ein (sagen wir) holländischer Gemüse-Lastzug entgegenkommt.

Und dann wird rangiert, ausgestiegen und gepeilt, geflucht, gehupt und gestritten. Währenddessen bilden sich Rückstaus bis auf die B 32 hinab und bis zum Ortsausgang Richtung Ringingen hinauf. Die ganz Ungeduldigen unter den Autofahrern versuchen derweil umzudrehen, über den Gehweg, über die Bushaltestelle oder Nachbars Hof auszuweichen. Und nicht selten werden Randsteine, Verkehrsschilder oder Straßenlaternen in Mitleidenschaft gezogen. Es herrscht aber über weite Strecken des Tages nicht nur die reinste Gesetzlosigkeit, sondern auch ein Höllenlärm, der die Nerven der Anwohner aufs Äußerste strapaziert. Das Übelste daran ist: Drei Monate lang soll das nun so gehen - und die zuständigen Beamten im Regierungspräsidium kennen keine Gnade: "Zumutbar" sei diese Situation für alle Beteiligten, hieß es auf Anfrage der HZ. Offenbar nicht zumutbar es ist den Straßen- und Verkehrsplanern dagegen, den transeuropäischen Schwerlastverkehr großräumig umzuleiten, was zweifellos die einzige vernünfte Lösung wäre.

Was bleibt da als Wochenendtipp? Nichts wie raus aus dem Killertal! Am Samstagabend entspannen beim Konzert des Hechinger Kammerorchesters in der Alten Synagoge - oder entfrusten bei der Kneipen-Rocknacht. Und vor allem: nicht zum Wutbürger werden, immer tief Luft holen, ommmmmm. . .

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