WOHIN AM WOCHENENDE?: Vergessen Sie die Wahl nicht!

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Nach 19 Jahren hat sich Sabine Hegele ein neues Auto gegönnt.

Die meisten Wochen des Jahres gestalten sich unspektakulär - zumindest bei Frau Hegele ist das so. Ausnahmen bilden die urlaubsbedingten Auszeiten. Ferne Länder zu bereisen. . . ja, das erweitert den Horizont und lässt einen ordentlich Kraft tanken für die Rückkehr in die tägliche Tretmühle. Und manchmal geschieht dann auch noch etwas völlig Unerwartetes, das so ein Jahr ganz entscheidend prägt.

Was ist der Hegele passiert, wollen Sie jetzt wissen. . . sie erzählts Ihnen. Die dritte Maiwoche hatte sie sich Urlaub genommen - um mal wieder durchzuschnaufen. Und weil die wertvolle Zeit nicht gänzlich unverplant vor sich hinplätschern sollte, buchte sie mit ihrer Freundin Vera flugs drei Tage Wellness im Allgäu. Richtig toll wars: Zwei gut gelaunte Weiber in einer 55-Quadratmeter-Suite, Massagen und Gesichtsbehandlung - alles vom Feinsten!

Doch damit nicht genug: Am Tag vor ihrer Abreise hatte Frau sbs noch schnell ein neues Auto gekauft. Das können Sie kaum glauben? Es sei Ihnen nachgesehen - Frau Hegele kanns bis heute selbst nicht fassen, dass sie sich nach 19 Jahren (!) höchst spontan von ihrem geliebten Golf getrennt hat. Allerdings nicht wirklich: Sie hat ihren roten Flitzer nur abgemeldet, behält ihn aber natürlich! Und küsst ihn allmorgendlich, bevor sie sich hinters Steuer ihres neuen Wägelchens setzt. In der Werkstatt ihres Vertrauens wird es bereits liebevoll Erdbeerkörbchen genannt. Ja, natürlich hat sich Frau sbs wieder für die Farbe der Liebe entschieden - jedoch für ein anderes Fabrikat. Und nein, Vergleichstests und Fahrzeugbeurteilungen hat sie keine gelesen - sie hat sich mit den Augen und dem Herzen für den kleinen Fiat entschieden. So hatte sie es einst schon mit dessen Vorgänger gehalten: Gesehen, verliebt, gekauft - und alles richtig gemacht.

Für diesen Samstag nun plant Frau Hegele eine erste Cabrio-Tour - weil sie am (Wahl-)Sonntag schon wieder zum Dienst in der Redaktion erwartet wird und sie das vergangene Wochenende bei der Hechinger Stadtkapelle verbracht hat. Sie erinnern sich? Das Höchststufenorchester war Ausrichter der 40. Jugendmusiktage und bewirtete aus diesem Anlass ein großes Festzelt im Fürstengarten. Sie erinnern sich nicht? Das glaubt sbs gerne, weil sich die Zahl der Gäste nämlich in überschaubarem Rahmen gehalten hatte. Sehr beschämend fand Frau Hegele das! Das ganze Jahr über hört man die Bürger klagen, Hechingen sei eine tote Stadt - und wenn dann mal richtig toll was los ist, haben sie prompt keine Zeit und/oder Lust. Für die Stadtkapelle tat ihr das von Herzen leid, sie selbst hat sich maßlos geärgert über so viel Ignoranz. Und sich vorgenommen, an diesem Wochenende auch mal sämtlichen Veranstaltungen in der Stadt und drumherum fernzubleiben. Einfach so, weil sie keine Lust hat.

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