Wiederaufbau des Schützenhauses kommt voran

Ein Brand hatte das Bietenhausener Schützenhaus schwer beschädigt. Der Wiederaufbau kommt voran, im Sommer könnte das Gebäude bezugsfertig sein. Weiterhin ist viel Eigenleistung gefragt.

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Auf die Schützenmitglieder ist Verlass. Im Rahmen der Hauptversammlung wurde für die Treue gedankt.  Foto: 

Für Oberschützenmeister Holger Otto verlief das zurückliegende Vereinsjahr wegen des Brandes im Schützenhaus äußerst schwierig. "Zum Glück kam der Vereinsbetrieb nicht ganz zum Erliegen", fasste Otto zusammen. Dem großartigen Einsatz einiger Mitglieder sei es zu verdanken, dass ersatzweise im Mannschaftsraum der Feuerwehr regelmäßig Schützenstammtische abgehalten werden können.

Allerdings, so Otto weiter, gebe es nun Licht am Ende des Tunnels. Die für den Wiederaufbau des Schützenhauses erforderlichen Genehmigungen liegen inzwischen alle vor. Die Firma Holzbau Leins aus dem Ort wird in zwei Wochen mit den Zimmerarbeiten beginnen. Sobald die Zimmermannsarbeiten abgeschlossen sind, müssen die Mitglieder wieder ran. Im Gebäudeinneren wartet viel Eigenleistung auf sie. "Ich hoffe auf große Unterstützung", so Holger Ottos Appell an die Mitglieder. Bis zum Sommer, so schätzt der Vereinsvorsitzende, könnte das Schützenhaus bezugsfertig sein. Nicht schlecht sieht der Mitgliederstand aus: 156 (davon 57 Ehrenmitglieder) waren es zum Jahresende. Glücklicherweise, so der Vorsitzende, hätte sich der Schützenhausbrand auf die Mitgliederzahl nicht negativ ausgewirkt.

Sorgfältig hat Schriftführerin Petra Uttenweiler alle Ereignisse protokolliert. Im zurückliegenden Vereinsjahr beteiligten sich die Schützen aus Bietenhausen mit zwei Luftgewehr- und einer Kleinkalibermannschaft an den Wettkämpfen. Das teilte Sportleiter Tim Uttenweiler mit. Die Kleinkaliberschützen schlossen die Rundenwettkämpfe in der Kreisliga mit Platz 14 von 21 ab.

Nach zwei erfolgreichen Sportjahren mit zwei Meisterschaften kam bei den LG-Schützen nun die Kehrtwende: Der Abstieg in die Bezirksliga B. Weil es an Schützen mangelt, war es nicht möglich, eine zweite LG-Mannschaft zu stellen. Diese Schützen ergänzen künftig die erste LG-Mannschaft. Laut Holger Otto sei ein erneuter Abstieg wohl nicht mehr zu verhindern. Wegen des Brandes trainieren die Schützen immer noch in Hirrlingen. Mit nur zwei Schützen ist die von Oliver Eberhard geleitete Jugendabteilung äußerst schwach besetzt. Eine Mannschaftsmeldung war unmöglich. "Ich hoffe, dass wir bald wieder einige Nachwuchsschützen finden werden", so Eberhard. Ein Schnuppertag für die Jugend, könnte die Lösung sein.

Kassierer Stefan Beuter schloss die Vereinskasse mit einem Überschuss ab. Holger Otto kommentiere den Kassenbericht mit wohlwollenden Worten. Mit dem Ersparten könne die finanzielle Eigenbeteiligung für den Wiederaufbau des Schützenhauses gestemmt werden. Herbert Beuter und Manfred Gutekunst hatten die Kasse geprüft. Bürgermeister Johann Widmaier lobte die große Einsatzbereitschaft der Mitglieder. Für die weiteren Bauarbeiten wünschte er gutes Gelingen.

Der Beitrag wurde von 15 Euro auf 18 Euro erhöht.

Treue Vereinsmitglieder

Die Hauptversammlung nutzte Oberschützenmeister Holger Otto dazu, langjährige Mitglieder für ihre Treue auszuzeichnen.

25 Jahre: Armin Hipp, Frank Pfister

40 Jahre: Josef Eberhart und Dietmar Waldmann

50 Jahre: Willi Bailer, Franz Schmid, Rudi Schmid und Albrecht Waldmann

60 Jahre: Heinz Wolfram

Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt: Arnold Albus, Berthold Beuter, Franz Beuter, Gerhard Beuter, Manfred Eberhart, Erich Eggenweiler, Josef Pfister, Hans Schmid und Gerlinde Schumacher.

SWP

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