Wie Marc Heinz zum Koi-Enthusiasten wurde

Wie wird man zum Koi-Enthusiasten, der nach Japan fliegt und tief in die Geheimnisse der Zucht eingedrungen ist? Die alte Geschichte, sagt Mark Heinz.

|
Vorherige Inhalte
  • Auf einer Koi-Ausstellung in Japan: Fotoshooting ins Bassin. 1/4
    Auf einer Koi-Ausstellung in Japan: Fotoshooting ins Bassin. Foto: 
  • In einer der Zuchtanlagen in der Präfektur Niigata. Marc Heinz legt selber Hand an. 2/4
    In einer der Zuchtanlagen in der Präfektur Niigata. Marc Heinz legt selber Hand an. Foto: 
  • Kontemplative Ruhe. Nur kräuselt ein Koi das Wasser. 3/4
    Kontemplative Ruhe. Nur kräuselt ein Koi das Wasser. Foto: 
  • Klein-Kois: Gibt’s hier was zu futtern? 4/4
    Klein-Kois: Gibt’s hier was zu futtern? Foto: 
Nächste Inhalte

Als Marc Heinz, aufgewachsen in Talheim und Starzeln, heute in Weilheim lebend, seine fünfjährige Ausbildung in einem Zenkloster in Japan beendet hatte, sprach sein Meister zu ihm: Wähle dir den Koi! Und fortan... Unsinn. Von der HZ danach befragt, wie er zu den Kois gekommen sei, meint der 38-Jährige, das sei die„eher übliche Geschichte“, wie man halt zu Liebhaberei und Leidenschaft gelange – zufällig. Er habe, erzählt der 38-Jährige zweifache Familienvater, sein Haus in Weilheim gebaut, habe einen Gartenteich angelegt, sich überlegt, was für Fische hineinpassen würden. So sei er auf die Kois gestoßen.  „Au, das sind ja tolle Viecher“, habe er sich gedacht. Und sich dann immer mehr mit den Zuchtkarpfen beschäftigt, einen gekauft, einen zweiten, dann einen größeren – bis er schon gar nicht mehr merkte, dass seine Leidenschaft für die Flossentiere aus Asien längst hell entbrannt war.

Er kam mit Händlern ins Gespräch und beschloss schließlich, selber ins Geschäft einzusteigen. Wobei er im Hauptberuf weiterhin als Montageleiter bei der Hechinger Firma CTS arbeitet. Die Faszination hält unterdessen an. Auch wenn Heinz bei zahlreichen Besuchen im Lande der aufgehenden Sonne tief hinter die Kulissen blicken durfte und er viel gelernt hat, erscheint ihm das Können der Züchter nach wie vor unglaublich, scheinbar sind sie imstande, den Tieren jede nur erdenkliche Farbe angedeihen zu lassen. Sogar Metallic.

Koi, das ist für die Liebhaber fast schon eine Wissenschaft, für manche gar eine Sucht. Wenn zwei Gleichgesinnte aufeinandertreffen, können sie stundenlang fachsimpeln, in einer Sprache, die Außenstehende nur teilweise verstehen, weil alle Fachausdrücke – selbstverständlich – dem Japanischen entnommen wurden.

Info Mehr Infos zu Marc Heinz und seinen Kois findet man im Internet unter www.zollern-alb-koi.de

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Hechinger Mordprozess: Angst vor der Vendetta

Im Prozess um den Hechinger „Mord im Mafia-Stil“ soll am Mittwoch, 18. Oktober, das Urteil gesprochen werden. Zwischen lebenslanger Haft und Freispruch ist alles möglich. weiter lesen