Wie Marc Heinz zum Koi-Enthusiasten wurde

Wie wird man zum Koi-Enthusiasten, der nach Japan fliegt und tief in die Geheimnisse der Zucht eingedrungen ist? Die alte Geschichte, sagt Mark Heinz.

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Als Marc Heinz, aufgewachsen in Talheim und Starzeln, heute in Weilheim lebend, seine fünfjährige Ausbildung in einem Zenkloster in Japan beendet hatte, sprach sein Meister zu ihm: Wähle dir den Koi! Und fortan... Unsinn. Von der HZ danach befragt, wie er zu den Kois gekommen sei, meint der 38-Jährige, das sei die„eher übliche Geschichte“, wie man halt zu Liebhaberei und Leidenschaft gelange – zufällig. Er habe, erzählt der 38-Jährige zweifache Familienvater, sein Haus in Weilheim gebaut, habe einen Gartenteich angelegt, sich überlegt, was für Fische hineinpassen würden. So sei er auf die Kois gestoßen.  „Au, das sind ja tolle Viecher“, habe er sich gedacht. Und sich dann immer mehr mit den Zuchtkarpfen beschäftigt, einen gekauft, einen zweiten, dann einen größeren – bis er schon gar nicht mehr merkte, dass seine Leidenschaft für die Flossentiere aus Asien längst hell entbrannt war.

Er kam mit Händlern ins Gespräch und beschloss schließlich, selber ins Geschäft einzusteigen. Wobei er im Hauptberuf weiterhin als Montageleiter bei der Hechinger Firma CTS arbeitet. Die Faszination hält unterdessen an. Auch wenn Heinz bei zahlreichen Besuchen im Lande der aufgehenden Sonne tief hinter die Kulissen blicken durfte und er viel gelernt hat, erscheint ihm das Können der Züchter nach wie vor unglaublich, scheinbar sind sie imstande, den Tieren jede nur erdenkliche Farbe angedeihen zu lassen. Sogar Metallic.

Koi, das ist für die Liebhaber fast schon eine Wissenschaft, für manche gar eine Sucht. Wenn zwei Gleichgesinnte aufeinandertreffen, können sie stundenlang fachsimpeln, in einer Sprache, die Außenstehende nur teilweise verstehen, weil alle Fachausdrücke – selbstverständlich – dem Japanischen entnommen wurden.

Info Mehr Infos zu Marc Heinz und seinen Kois findet man im Internet unter www.zollern-alb-koi.de

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