Welch ein Sommer

Der Juli - was für ein Sommermonat! 20 Tage, an denen das Thermometer mindestens 25 Grad anzeigte, wurden registriert und darin enthalten 14 heiße Tage, an denen 30 und mehr Grad erreicht wurden.

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Der Juli machte seinem Ruf als Sommermonat heuer alle Ehre. Archivfoto  Foto: 

Im Vergleichszeitraum (1981 - 2010) gerechnet war es hierzulande im Juli durchschnittlich 17,9 Grad warm, Niederschlag fiel im Schnitt 94,0 Liter pro Quadratmeter und die Sonne (1991 - 2010) schien durchschnittlich 240 Stunden. Der zurückliegende Juli bringt es zum dagegen auf eine Mitteltemperatur von 21,6 Grad, nur 45,9 Liter Niederschlag und beachtliche 280,6 Sonnenscheinstunden.

Mit hochsommerlichen Temperaturen startete der diesjährige Juli. In den ersten zehn Tagen kletterte die Quecksilbersäule des Thermometers auf durchschnittlich 31 Grad. In der ersten Dekade wurde auch der wärmste Tag des Julis und bislang des ganzen Jahres mit 36,2 Grad am Sonntag, 5. Juli, registriert.

Geregnet hat es in den ersten zehn Tagen lediglich 2,2 Liter und im zweiten Monatsdrittel sollten es noch weniger, nämlich nur 1,8 Liter pro Quadratmeter sein. Nachdem es auch schon im vorausgegangenen Juni zu wenig regnete, waren diese Mengen für die Natur viel zu wenig. Zwar konnte jetzt das letzte Heu trocken heimgebracht werden, doch die Trockenheit riss die Böden auf, Obst fiel von den Bäumen und einzelne Getreidesorten wurden notreif und mussten deshalb früher als üblich abgeerntet werden. Um die Monatsmitte gab es bei der Temperatur einen leichten Rückgang, um dann erneut auf hochsommerliche Werte anzusteigen. Dann zum Monatsende hin endlich der ersehnte Regen. Am Abend des 24. Juli verdunkelte sich der Himmel aus Südwest zu einem heftigen Gewitter. An der Messstation entlud es sich mit 30,7 Liter pro Quadratmeter - im Schlichemtal war es deutlich mehr. Schnell führte die Schlichem Hochwasser und verursachte auch Schäden in ihrem Tal. Die letzten Tage des Monats waren deutlich kühler und sehr windig.

Noch ein paar weitere Zahlen für die Statistik: Mit einer Monatsmitteltemperatur von 21,6 Grad war der diesjährige Juli um 3,7 Grad zu warm gegenüber dem Durchschnittswert (1981 - 2010) mit 17,9 Grad. Im Jahr 2014 wies der Juli eine Mitteltemperatur von 18,2 Grad aus. Nebel gab es auf Stationshöhe an keinem einzigen Tag und nennenswert gewittert hat es an der Beobachtungstation an fünf Tagen, Der Wind frischte an zwölf Tagen bis auf Stärke 6 (39 und mehr Stundenkilometer) auf, die Sonne schien 280,6 Stunden.

Info Alle angeführten Werte wurden in Balingen-Heselwangen, 573 Meter über dem Meer, registriert.

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